Weitere Informationen zum Streckenabschnitt Weser bis Solling

Kultur

Holzminden

Holzminden gilt als "Stadt der Düfte und Aromen" und ist berühmt für ihre Geruchs- und Geschmacksstoffindustrie. Die Kreisstadt Holzminden bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landkreises Holzminden. Die Stadt an der Weser erlebte vor allem im 18. Jh. ihren Aufschwung durch die Ansiedlung eines Eisenwerkes, späteter etablierte sich hier die die Geruchs- und Geschmacksstoff-

industrie. Für interessierte Besucher wurden in der Innenstadt 15 verschiedene Duftstelen installiert, die zu einem interaktiven Rundgang "Immer der Nase nach" durch Holzminden einladen. jede Stele beinhaltet einen Duftstoff, der sich mit der Geruchs- und Geschmacksstoffindustrie Holzminden verbinden lässt. Dabei werden interessante Informationen über die spezifischen Aromen und den jeweiligen Standort gegeben. Hinzu kommt ein Duftbrunnen in der Fußgängerzone, der den Duft der zur entsprechenden Jahreszeit blühenden Blumen verströmt.

 

Bei dieser Gelegenheit lassen sich auch einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden, zum Beispiel die Ackerbürgerhäuser, das Glocken- und Figurenspiel im Reichspräsidentenhaus, einem alten Torhaus, das Tilllyhaus, das 1609 errichtet wurde, die Luther-Kirche (ursprünglich Marien-Kirche), ein Wahrzeichen der Stadt oder das "Haus des Hafenmeisters" am hafen in Holzminden gelegen.

 

Ein besonderes Angebot bietet die Stadt Radfahrern, die sich Holzminden zu Fuß ansehen möchten: Rad und Gepäck lassen sich kostenfrei im "Fahrrad-Parkhaus" direkt am Weserradweg unterbringen. Die einzelnen Boxen lassen sich mit dem eigenen Fahrradschloss verschließen. Zudem gibt es in der Oberen Straße Schließfächer zum Verstauen des Gepäcks.

 

Bevern

Folgt man dem Europaradweg R 1 weiter, führt die Strecke nach Bevern. Mittelpunkt des Ortes ist das Weserrenaissance-Schloss, ein Vierflügelbau, der zwischen 1603 und 1612 im Auftrag Statius von Münchhausen erbaut wurde. Das Schloss beherbergt heute das Heimatmuseum Bevern, das Schlossrestaurant sowie das "Kulturzentrum Weserrenaissance". Das Heimatmuseum bietet neben ständigen auch wechselnde Wanderausstellungen an. Im Schloss und im Schlosshof werden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen durchgeführt, unter anderem die SAGEN-NACHT, die von Mai bis September an allen Samstagen der ungeraden Kalenderwochen nach Einbruch der Dunkelhheit stattfindet. Ein rund 1000 Meter langer Schlossrundweg um das Schlossareal bietet dem Besucher Einblicke in die über die Jahhunderte wechselnde Bedeutung und Nutzung des Schlosses und den umliegenden Gebäuden wie die Schlossmühle oder das Vorwerk.

 

Arholzen

Der Ort Arholzen liegt am Rand des Naturparks Solling-Vogler und ist bekannt für seine Steinbrüche aus Wesersandstein und dem Steinhandel, der bis ins 16. Jh. zurückreicht.

 

Deensen

Das Ortsbild Deensens ist geprägt von einer eindrucksvollen historischen Rittergutsanlage. Das Herzstück, ein herrenhaus dem Jahr 1825, wurde auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg gebaut. Ein kleiner Teich erinnert noch heute an den alten Burggraben, der die Burg umgab.

 

Stadtoldendorf

Die Stadtoldendorfer Stadtmitte ist geprägt von alten Fachwerkhäusern, zum Beispiel dem Ratskeller, dem Abtshof oder dem Haus Peinecke, dem ältesten erhaltenen Bürgerhaus der Stadt aus dem Jahr 1602. Weitere historische Gebäude aus unterschied-

lichen Epochen. Reste der Stadtmauer und mehrere interessant gestaltete Brunnen laden zur Entdeckungstour durch das historische Stadtoldendorf ein. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Ruine der Homburg auf dem nahegelegenen Basaltkegel im Homburgwald. In der Stadt befindet sich das Freilichtmuseum Mühlenanger.

 

Kloster Amelungsborn

Das Kloster Amelungsborn, nördlich von Stadtoldendorf gelegen, wurde 1135 vom Orden der Zisterzienser gegründet. Das zentrum der Klosteranlage bildet die Zisterzienserkirche Str. Marien, die 1128 bis 1158 im romanischen Stil erbaut wurde. Der Chor der Kirche ist dagegen gotisch gestaltet, ebenso wie das Gewölbe des Langhaues. Die Kirche wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1950er Jahren restauriert. Einen Besuch der Klosterkirche, der Anlage und des Klostergartens ist jederzeit möglich. Auf Anfrage finden auch Führungen über das Klostergelände statt.

Weitere Informationen: www.kloster-amelungsborn.de

 

 

 

 

 

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