Natur
In der russischen Exklave Kaliningrad heißt es Natur pur.
Wildromantisch und melancholisch präsentiert sich die Landschaft des ehemaligen Nordostpreußen, welche durch die Memel von Litauen abgetrennt wird.
Was einst die „Kornkammer des Deutschen Reiches“ genannt wurde, ist heute zunehmend verwildert und zerfallen.
Jedoch genau dies macht das Landschaftsbild zu einem einzigartigen Erlebnis.
Der Radler hat den Eindruck, Wind und Wetter haben sich dieses Land zurückerobert.
Die ca. 80 Kilometer lange, nur sehr schmale Landzunge der Kurischen Nehrung bildet eine große natürliche Bucht.
Über mehrere Kilometer erstrecken sich riesige Wanderdünen, Wald und heller breiter Strand, der so einsam ist, dass den Radler das Gefühl nicht mehr verlässt, er sei der erste Mensch, der dieses Land jemals betritt.
Das leicht gewellte Flachland, die Moränenhügel und die steppenartigen Felder werden im Norden lediglich durch Moorlandschaften und Flussniederungen unterbrochen.
Die beiden bedeutendsten Flüsse sind Memel und Pregel.
Im Süden befinden sich die Rominter Heide mit dem Wystiter See und dem Wystiter Hügelland.
Die höchste Erhebung der Kaliningrader Region sind hier 230 Meter. Im Südwesten liegt das Frische Haff. 






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