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Natur

Polen ist für Fahrradfreunde ein sehr eingängiges und sicheres Land. Eingängig und sicher deshalb, weil sich das Leben auf dem Lande hier in etwa so ruhig gestaltet wie „zu guten alten Zeiten“.

 

Die Bewohner des Landes sind ein sehr hilfsbereites Volk und es macht den Anschein, daß man selbst mit geringen finanziellen Mitteln das Interesse der Menschen auf sich zieht.

 

Mit Hinblick auf die Herleitung des Wortes „Polen“, was so viel bedeutet wie „Feld“, überrascht es den Besucher vielleicht, dass er im nördlichen Polen trotzdem auf einige Hügelzüge trifft.

Jedoch gerade diese eiszeitlichen Ablagerungen sind es, die diesem Land seinen ganz besonderen Reiz geben.

Einige Natur- und Nationalparke, wie Kaschubische Schweiz und Elbinger Höhen verdanken ihren fesselnden, sanften Charme jenen Hügeln.

Ebenfalls ein Produkt eiszeitlicher Gletscher sind die bekannten, einzigartigen Masurischen Seen.

 

Sollte der ein oder andere Radler jetzt ins Grübeln kommen und sich überlegen, Berge lieber zu meiden, dem sei gesagt:

Der höchste Berg Polens, der Turmberg in der Kaschubischen Schweiz, misst lediglich 328 Meter und an ihm radelt man genüsslich vorbei.

 

Der erste Teilabschnitt des R1 durchquert den Nordwesten Polens, das ehemalige Pommern, welches zu weiten Teilen aus flachem Tiefland besteht.

Eintönig ist es hier jedoch keineswegs, verdankt der gesamte südbaltische Küstensaum seine Entstehung vor allem der Ostsee. Diese sorgt mit ihrer Funktion als Landschaftsarchitekt für traumhafte weite Strände, Dünen, Nehrungen, Haffs und vom Meer abgeschnittenen Binnenseen.

Freunde der Fischerei sind an dieser Stelle dazu aufgerufen, eine kleine Reiseausrüstung mit zu nehmen. Fisch ist in diesen Seen reich vorhanden und von hervorragender Qualität.

 

Darüber hinaus wird diese Landschaft zerschnitten von zahlreichen Urstromtälern und Flussmündungen.

Ungefähr die Landesmitte des polnischen Nordens wird passiert vom Flusslauf der Weichsel.

Diese bildet hier sozusagen die Grenze zwischen Nord- Westen (ehem. Pommern) und Nord- Osten (Ermland und Masuren; ehem. südl. Ostpreußen).

 

„Die grüne Lunge Europas“ werden die großen, für Polen berühmten Landschaftsgebiete im Nord- Osten genannt.

Hier liegt die größte Binnenseefläche Polens, die Masurische Seenplatte.

Eine Landschaft, die in sich ruhend, ohne Windräder, ohne Flugzeuge, ohne Fabriken eine seltsam warme Melancholie aufkommen läßt.

Hier hat der Radler die Gelegenheit auf Abstechertouren weit über 3000 Seen, Moore und Sümpfe, sowie Flüsse, Bäche und Kanäle zu entdecken.

Weniger wasserwirtschaftlich, jedoch überwiegend wassersportlich gestaltet sich die heutige Nutzung der Gewässer.

 

Die höchsten Erhebungen sind hier die Kernsdorfer Höhen (312 Meter) bei Ostroda und die Seesker Höhen (308 Meter) bei Goldap.

 

Die Streckenführung ist in Polen nicht selten auf Landstraßen gelegt.

Diese Landstraßen gehören in Polen jedoch teilweise in die Kategorie geschützter Objekte.

Die Rede ist von Alleen.

Unter einem Dach dichter Obstbäume hindurch bietet sich eine Reisezeit von Mai bis Juni besonders an.

Es ist Blütezeit in Polen.

 

Sehr sehenswert sind schließlich auch die 23 Nationalparke. Drei davon liegen im Einzugsgebiet nationaler Radwanderwege, wozu auch der R1 gehört.

Der Wolinski- , der Slowinski- und der Warthe- Nationalpark.

Storchen Paar in Elblag

Storchen Paar in Elblag

 

Sumpflandschaft in Nord Ost Polen

Sumpflandschaft in Nord Polen

 

Angeln in Masuren

Anglerparadies Masuren

 

Wanderdüne

Wanderdüne im Slowinski Nationalpark

 

Die Weichsel in Polen

Die Weichsel