Weitere Informationen zum Streckenabschnitt Estland
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R1 Estland

Strecke

In Estland wird der Streckenverlauf des R1 von zwei Fernrouten gebildet.

Die nationalen Routen 3 und 4, welche einem weit verzweigten Gesamtnetz von rund 20 Radrouten angehören.

Den Startpunkt beider Strecken markiert der Grenzort Valga (Valka auf lettischer Seite).

Man hat einmal mit der Route 3 die Möglichkeit über eine west- Flanke, und mit der längeren Route 4 über eine ost- Flanke die Universitätsstadt Tartu anzusteuern.

 

Der Abschnitt der Route 3 von Valga bis Tartu ist Teil der EuroVelo-Route Nr. 11, die von Athen bis zum Nordkap in Norwegen führt.

Interessante Gegenden sind z. B. der Nationalpark Karula in der Nähe von Lüllemäe, der Höhenzug Otepää, und die interessanteste Sehenswürdigkeit in Südestland — die Urlaubsstadt Elva.

Zwischen Lüllemäe und Otepää gibt es zwei Schotterstrecken von insgesamt 17 Kilometern.

 

In der Umgebung von Otepää lohnt es sich ebenfalls länger zu verweilen, um die dortigen Routen (Nr. 261-265, bisher noch nicht beschildert) kennen zu lernen.

Wenn Sie Schotter- und Waldwege bevorzugen, können Sie von Otepää bis Elva den Radweg des Tartuer Radmarathons nehmen (Route Nr 266, Länge 62 km).

 

Bei der Fahrt von Valga in Richtung Tartu auf der etwas längeren Route 4, wird der Radler geführt durch das Paganamaa (Heidenland), Setumaa sowie dem Höhenzug Haanja.
Die ersten 45 km verlaufen auf einer ebenen Asphaltstraße mit hohen Wäldern zu beiden Seiten.
In der Nähe der lettischen Grenze, in Vastse-Roosa, befindet sich ein interessanter Bauernhof mit Urlaubszentrum, der sog. Waldbruder-Bauernhof (Metsavenna talu).

Durch Paganamaa kommen Sie zu malerischen Seen im Tal Rõuge und von dort führt der kurvige Kiesweg zum höchsten Berg des ganzen Baltikums, Suur Munamägi (Großer Eierberg).

Die meisten Wege in der Gegend von Haanja sind geschottert, aber dennoch abwechslungsreich.

Die Strecke von Vastse-Roosa bis Orava - insgesamt 85 km lang- ist in der Länge von 47 km wieder geschottert, danach bis Tartu ist die Straße in durchgängig asphaltiert und der Verkehr ziemlich ruhig.

 

Wer sich für Natur interessiert, kann von Vastseliina nach Piusa fahren und dazu die ausgeschilderte Route Nr. 281 nehmen, die auf schönen Waldwegen am Ufer des Piusa-Flusses verläuft.

 

Ab Tartu übernimmt Route 3 die ost- Flanke in Richtung russische Grenze bei Narva, während Route 4 den Radler weiter westlich zur Ostsee Küste und zur Hauptstadt Tallin führt.

 

Auf Route 3 geht es von Tartu aus weiter zum Peipussee.

Ein kurzer Ausflug in die Küstendörfer Varnja und Kolkja bringt zwar 11 Kilometer Kiesweg mit sich, aber das einzigartige Dorfleben der russischen Altgläubigen wird für Sie bestimmt ein eindrucksvolles Erlebnis sein.

Wieder am Peipusse angekommen, findet man die schönsten Küstengebiete vor.

An einem warmen Sommertag können die Radler dort in der Sonne liegen oder auch baden.

Der Strand lädt zu einem Spaziergang an einem milden Abend ein.

Als nächstes passiert man Iisaku, wobei der Ausflug ins Nonnenkloster Kuremäe zu empfehlen ist.

Danach kommt man im Naturschutzgebiet Kurtna an.


Wenn man an der Ostseeküste ankommtt, deckt sich der Radweg bis Narva mit der Route 1.

Interessante Orte auf dieser Strecke sind der Park Toila-Oru, die hohe Steilküste, die stalinistische Industriestadt Sillamäe, der ehemalige Kurort Narva-Jõesuu und die Grenzstadt Narva.

Eine schotterige Strecke (von ca. 5 Kilometern) von Voka bis zur Hauptstraße ist etwas unbequem und leider muss man zusätzlich noch drei kürzere Strecken auf der großen Schnellstraße Tallinn-Narva fahren.

 

Auf Route 4 muss man wegen der Verschiebung des Straßenausbaus bei der Ausfahrt aus Tartu wieder 12 km auf Schotterpisten fahren.

 

Am schönen See Saadjärve und in der hügeligen Gegend von Vooremäe angekommen, geht's 8 km weiter auf Schotter.

Danach kann man aber bis zur Nordküste nur auf Asphalt fahren.

 

Das in der Umgebung von Palamuse liegende Gebiet Vooremaa ist eine abwechslungsreiche Landschaft mit lang gestreckten Hügeln und kleinen Seen dazwischen.


Auf der Straße von Jõgeva in Richtung Rakvere (die Chaussee Piibe) ist innerhalb von 20 km der Verkehr ziemlich intensiv, der Weg führt aber in die Nähe der Moorlandschaft Endla und Emumäe — die beiden Orte sind als Perlen dieser Strecke bekannt.

Im Nationalpark Lahemaa, dem bekanntesten Touristenmagnet in Nordestland, lohnt es sich, etwas länger zu verweilen. Dort gibt es alte Guthof-Anlagen, wunderschöne Küstenlandschaften, gemütliche moosige Waldwiesen und eine ganze Reihe angenehmer Wanderwege.

 
Der Weg von Lahemaa bis Tallinn ist anfangs ziemlich ruhig, je mehr man sich aber Tallinn nähert, desto dichter wird der Verkehr.

Hier heißt es VORSICHT!

Auf dem estischen R1

Radeln in Estland

Beschilderung

Beschilderung der Routen 3 & 4

Tallinn Hafen

Blick auf Tallinn

Natur Pur in Estland

Natur Pur in Estland

Natur Pur in Estland

 

geräumige Höhlen in Estland

Die estische Natur als Bauherr

gräumiger Grotten

Ein Fluss entlang des R1

Viel Wasser entlang des R1 in

Estland

Camping Estland

Idyllische Camping-Plätze

Bademeister

Wild-romantische Ostsee-Strände

Sonnenuntergang an Estlands Strand

und einfach nur Romantik