Höhen und Tiefen, Berg und Tal, nass und trocken, kurzum ein Wechselbad der Gefühle heißt Sie willkommen auf dem sachsen- anhaltinischen Teilabschnitt des Europaradweges R1.
Wenn Sie oben die Regionen
Ostharz bis Saale
oder
Saale bis Fläming
anklicken, erhalten Sie umfangreiche Informationen über alles was das Radlerherz begehrt.
Die Entfernungsangaben zwischen den einzelnen Orten finden Sie,
wenn Sie dann links auf "Übernachten" und dann "Hotels, Pensionen" anklicken.
Aktuelle Berichte finden Sie, wenn Sie oben
auf die Region "Ostharz bis Saale" oder "Saale bis Fläming"
und dann links auf "Aktuelles" klicken
Kurz hinter Bad Harzburg auf niedersächsischer Seite, passiert die Streckenführung die einstige innerdeutsche Landesgrenze, welche nun lediglich durch den Verlauf der Ecker und dessen Tal gekennzeichnet ist.

Die ehemalige Deutsch / Deutsche Grenze.
Seit Anfang 2008 ist der Europraradweg mit dem Schriftzug "R1" oder mit dem "R1-Symbol" durchgängig in Sachsen-Anhalt beschildert.

Gleich hinter der ehemaligen Grenze erwartet Sie rechts
eine Erinnerungs-Stempelstelle.
2012 sind über 30 Stempelstellen am
Europaradweg in Sachsen-Anhalt geplant.
Klicken Sie bitte oben auf das Foto und Sie erfahren näheres.
Asphaltierte Abschnitte sind hier nicht mehr unbedingt rar und der Radler muß nicht unbedint bei guter Kondition sein.
Notfalls wird eben mal die Steigung geschoben. Lassen sie sich nicht abschrecken. Man muß ja nicht gleich über den Brocken fahren.
Autoverkehr begegnet man hier seltener.
Wir fahren mit der radelnden Hexe auf dem parallel verlaufenden Harzrundweg bis nach Meisdorf. Hier biegt er/sie Richtung Süden ab.
Noch immer befindet man sich hier in den Höhen des Vorharzes und vereinzelt empfiehlt sich eine der hier zahlreich vorhandenen Alternativrouten.
Immer wieder wird die Redaktion nach diesen Alternativvorschlägen
gefragt. Nach und nach werden wir diese unter Infos zum Radweg
unter den Rubriken Ostharz bis Saale und Saale bis Fläming vorstellen.
Ferner finden Sie Anregungen unter den Tourentipps bei den beiden
Regionen.
Seit Anfang Aug. 2011 befindet sich die Touristinfo in Ilsenburg
im Bahnhofsgebäude. Falls Sie also mit der Bahn anreisen, haben
Sie eine gute Möglichkeit über den Europaradweg und die Umgebung
zu erkundigen. Weitere Infos unter www.ilsenburg.de
Fahrradfreundlich übernachten können Sie in Ilsenburg im Hotel
"Alt Ilsenburger Hof". Infos unter www.alt-ilsenburger-hof.de
Zwischen Ilsenburg über Wernigerode nach Benzingerode ist die Verlegung der Hauptstreckenführung auf eine dieser Alternativrouten inzwischen abgeschlossen.

Bevor man Ilsenburg verläßt sollte man, wenn man Zeit hat, einen Abstecher ins Ilsetal mit seinen vielen Wasserfällen machen.
Dadurch ist das Kloster Drübeck mit in die Strecke eingebunden worden.

Am Ortseingang Drübeck biegen Sie bitte links ab und folgen dann der Beschilderung.

Beim Kloster Drübeck gibt es viel zu entdecken.
Vereinzelt öffnen sich bereits erste Blicke in das flache Harzvorland, welche dem Radler eine Abflachung des Geländes ankündigen.
Richtung Harz kann man den Brocken erahnen.
Wernigerode ist das erste Ziel dieser anhaltinischen Route, welches mit seinem Schloss und dem historischen Stadtkern zu längerem Verweilen einlädt.

Das Schloss oberhalb von Wernigerode.
Übernachtungen können Sie z.B. unterhalb des Schlosses.
Infos unter www.schlossberg-hotel-wernigerode.de
Oder Sie übernachten direkt am Europaradweg, in der Nähe
des Bahnhofs. Infos unter www.hotel-altora.de
Von hier geht es über in das Landschaftsschutzgebiet Unterharz, wo sich die Geländehöhen wieder bei ca. 250 Metern einpendeln.
Nördlich des Europaradweges befindet sich in ca. 20 km Entfernung die Kreisstadt Halberstadt. Wenn es die Zeit zuläßt, ist sie einen Besuch wert.
Der Europaradweg führt von Wernigerode zum Kloster Michaelstein mit seinem Musikinstrumentenmuseum und geht dann über in die alte Bergbaustadt Blankenburg in Richtung Thale.

Die Wegweisung der neuen Streckeführung zwischen
Wernigerode und dem Ortsteil Benzingerode.
Ende April 2009 wurde übrigens die Klosterkirche Michaelstein als Radwegekirche geweiht.
Betreut wird die Radwegekiche durch die Kirche am Markt
in Blankenburg. Infos unter www.kirche-am-markt.de
Für die Stadt Blankenburg (Harz) sollten Sie etwas Zeit einplanen.
Das wunderschöne Ensemble Schlösser und Gärten, die historische Altstadt und Deutschlands einziges Herbergsmuseum werden Sie begeistern.
Einen Abstecher wert sind auch die Burg & Festung Regenstein am Stadtrand und die Glasmanufaktur im Ortsteil Derenburg.
Die Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Timmenrode kann man auf dem Kammweg erwandern. Etwas unterhalb ist auch das Radfahren möglich.
Bekanntheit erlangte die Stadt auch durch ihre heilsamen Schlamm- und Moorbäder.
Weitere Infos über Blankenburg erhalten Sie unter
www.blankenburg.de
In Timmenrode kann man in der Harzer Ferienpension übernachten.
Infos gibt es unter www.harzer-ferienpension.de
Von hier an geht es zum Teil auf neuen Streckenführungen, meint man, immer weiter bergab und mit Rückenwind Richtung Thale.
Im folgenden Ort Neinstedt hat man die Möglichkeit einen Abstecher
nach Quedlinburg zu machen. An der Bode entlang nutzt man ein
Teilstück des Aller-Harz-Radweges.

Der Schloßberg in Quedlinburg.
Dieses Foto wurde uns von Ihrer Übernachtungsmöglichkeit
www.acron-quedlinburg.de zur Verfügung gestellt.
Die Pension Weingart ist u.a. auch eine
fahrradfreundliche Möglichkeit in Quedlinburg zu übernachten.
Infos unter www.pension-Weingart.de
Die mit Schieferschindeln verkleideten Fachwerkhäuser der kleinen belebten Orte, welche alle mit der Endung ... „rode“ ausgestattet scheinen, drücken allesamt die Baukunst und die Tradition der Holzfällerei des Harzes aus.
Gernrode ist einer dieser Orte.
Das Gasthaus zum Bären ist eine gute Einkehr- und
Übernachtungsmöglichkeit in Gernrode.
Klicken Sie doch einmal auf www.gasthof-zum-baeren.de
Schön gelegen gibt es oberhalb von Gernrode den Bremer Teich. Hier können Sie auch übernachten.
Infos unter www.harz-camp-gernrode.de
In Ballenstedt kann man einen Ausflug zum örtlichen Flugplatz hinter
den Gegensteinen machen.
Weitere Infos über Ballenstedt erhalten Sie unter
www.ballenstedt-information.de
Anschließend erreicht man die Stadt Falkenstein. Der Europaradweg
quert die Ortsteile Meisdorf, Ermsleben und Reinstedt.
In Meisdorf auf dem Museumshof und Touristinfo wurde Ende April 2010 die erste "Euroroute-R1-Servicestelle" am Harzrand eröffnet.

Der Museumshof in Meisdorf.
Weitere Infos erhalten Sie unter www.meisdorf-information.de
Von hier aus kann man einen schönen Abstecher ins Selketal oder
zur Burg Falkenstein machen.
Weitere Infos zur Stadt Falkenstein erhalten Sie unter:
www.stadt-falkenstein-harz.de
In Meisdorf kann man durch das schöne Selketal leicht flußaufwärts
bis nach Alexisbad und dann noch weiter bis Harzgerode fahren.
Hier findet auch alljährlich am ersten Sonntag im
September der Selketal-FahrradTag statt.
Weitere Infos über die Region um Harzgerode erhalten Sie unter
www.harzgerode.de
Zwischen den Ortsteilen der Stadt Falkenstein Meisdorf und Ermsleben eröffnete im Mai 2011 unterhalb der Konradsburg eine fahrradfreundliche Teestube und Cafe mit dem Namen "Holunderbaum".
Klicken Sie bitte oben auf "Ostharz bis Saale" und dann links auf
"Einkehren". Hier erhalten Sie weitere Infos wie Öffnungszeiten usw.
Kurz nach Verlassen des Harzes scheinen die Ortschaften überwiegend die Endung ... „leben“ zu tragen. Willkommen in der Magdeburger Börde!
Zunächst entlang der Selke, vorbei an den Seeländereien des Concordia- und Königsauer Sees, erreicht der Radfahrer die Salzbergwerk-Stadt Staßfurt an der Bode.
Kurz vor Staßfurt liegt ca. 2 km nördlich von Gänsefurth der
Löderburger See mit Campingplatz und Bademöglichkeit.
Infos unter www.am-loederburger-see.de
Ungefähr 25 Kilometer sind es von Staßfurt nach Bernburg und entlang der Bode auf dem Boderadweg scheinen Höhen zwischen 60 und 80 Metern und glatte Sandwege das Fahrrad hier nun wie von selbst fahren zu lassen.
Von Nienburg nach Bernburg geht es ein Stück entlang der Saale, die dem einstigen Fürstensitz ihren wirtschaftlichen Aufschwung verschaffte.
Wir befinden uns gleichzeitig auf dem Saaleradweg.

Blick über die Saale auf das Schloss Bernburg.
Davor das Fahrgastschiff MS "Saalefee".
Dieses von Ingo Gottlieb, Halle fotogafierte Bild wurde uns von
www.bernburger-freizeit.de
zur Verfügung gestellt.
Übernachten und Einkehren kann man in Bernburg u.a. im
fahrradfreundlichen Hotel "Askania".
Infos unter www.askania-hotel-bernburg.de
Durch flaches Land Richtung Köthen radelnd, erreicht die R1-Trasse bald darauf die ersten Ausläufer einer wundervoll wildromantischen Auenlandschaft.
In Köthen können Sie fahrradfreunlich übernachten bei der
Zimmervermietung Siegl.
Weitere Infos unter www.zimmervermietung-siegl.de
Die Elbaue und damit der Elberadweg begrüßt Sie.
Ungefähr auf der Höhe der Stadt Aken bis kurz vor Vockerode deckt sich in Teilbereichen die Strecke des Europaradweges mit der des Elberadweges.
In Dessau kann man im Ortsteil Kochstedt im
Hotel Garni Kochstedt übernachten.
Klicken Sie doch einmal auf www.hotel-garni-kochstedt.de
Sobald man die Stadt Dessau hinter sich gelassen hat, durchradelt man das Biosphärenreservat Mitelelbe.
Danach erreicht man, als Abstecher, eine in Europa sehr einzigartige Parklandschaft.
Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich.
Die Elbauenlandschaft ist hier zu einem Kunstobjekt mitten in der Natur umgestaltet. Jährlich zieht es tausende Besucher in den UNESCO- Park, denn mit seinen vielen kleinen und großen, in die Natur eingebundenen Schlösschen, Pavillons, Gartenhäusern, Kanälen, Brücken, internationalen Themengärten und Statuen, bietet er der ganzen Familie eine spannende Abwechslung.
Der Besucher hat das Gefühl, je weiter man geht, desto mehr Blickwinkel und -punkte eröffnen sich.
Ab dem Wörlitzer Park hat man drei Möglichkeiten in Richtung Lutherstadt Wittenberg weiterzufahren.

Kartenausschnitt aus der ersten Broschüre "Auf dem R1 vom Harz
bis nach Potsdam".

Die Radwegekirche in Coswig (Anhalt)
Infos über Coswig (Anhalt) erhalten Sie unter
www.coswiganhalt.de
Wenn man von Wörlitz nördlich über die Elbe fährt, kommt man
in Coswig an der Kirche St. Nicolai, die seit Ende April 2010 Radwegekirche ist, vorbei.
Die Hauptstrecke führt in Richtung Ferropolis, der sogenannten "Stadt aus Eisen". Ein kleiner Abstecher lohnt sich.

"Die Stadt aus Eisen".
Hinter Ferropolis kommen Sie zur Stadt Gräfenhanichen.
Über die Fahrradbrücke kommen sie direkt in die Stadt.
Die Touristinfo ist schon zwei Jahre
"Euroroute-R1-Servicestelle".
Weitere Infos über Gräfenhainichen erhalten Sie unter
www.graefenhainichen.de

Die Hauptstrecke überquert hinter dem Bergwitzsee dann auch die Elbe und führt in Richtung Norden in eine der bedeutendsten Städte der Welt.
Lutherstadt Wittenberg sollte jedem Radfahrer ein Begriff sein. Spätestens vor der weltberühmten Thesentür wird der Hauch der Reformation spürbar und damit auch die von hier einst ausgegangenen geschichtlichen Impulse.

Die Hundertwasser-Schule in Lutherstadt Wittenberg.
In der Nähe befindet sich die Pension "An der Stadthalle"
Weitere Infos unter www.pension-stadthalle.de
In Lutherstadt Wittenberg gibt es z.B. in der Nähe des Hauptbahnhofes auch das Hotel "Acron".
Infos unter www.wittenberg-acron.de
Ferner empfehlen wir als Übernachtungsmöglichkeit
das Luther-Hotel Wittenberg.
www.luther-hotel-wittenberg.de
und
die Pension Lindemann
www.Pension-Lindemann.de
Weiter geht es Richtung Norden. Hier atmet der Radler schon kurz hinter der Stadtgrenze von Wittenberg die würzige Waldluft des sich langsam ankündigenden Flämings ein.
Dichter üppiger Nadel- und Mischwald verabschieden den anhaltinischen Teil der R1-Trasse in Richtung Brandenburg.
