Weitere Informationen zum Streckenabschnitt Nordrhein-Westfalen

Natur

Der Verlauf des R1 auf nordrhein-westfälischem Gebiet durchzieht überwiegend flache, landwirtschaftlich geprägte Bereiche. Diese werden beim ersten Streckenverlauf, von der niederländischen Grenze bis Münster immer wieder von idyllischen Waldsäumen und Hecken unterbrochen.

Nicht selten sorgt hier das Aufschrecken eines Fasans für einen kleinen Adrenalinstoß.

Will man sich von diesem erholen, so fordern hier und dort aufgestellte Bänke an großflächigen Pferdeweiden regelrecht dazu auf.

 

Sehr bedeutend im Westmünsterland sind die Moore, die häufig als Schutzgebiete ausgewiesen sind.

Seltene Tier- und Pflanzenarten können hier beobachtet werden.

 

Weiter in östlicher Richtung gelangt der Radfahrer in ein etwas hügeliges Gebiet, bei welchem der Boden eine entscheidende Rolle bei der Errichtung der ersten Siedlungen spielte.

Kalksandstein diente hier in früherer Zeit als Baumaterial, u.a. für die großen und hellen, fast weißen Kirchen, welche typisch für das Westmünsterland sind.

 

Gewässer sind in diesem Teil nur sehr spärlich zu finden. Es gibt vereinzelt kleine Flussläufe und eine beschauliche Zahl sehr schöner Baggerseen.

 

Das östliche Münsterland hingegen wird von der Ems durchzogen und sehr viele kleine Altarme befinden sich links und rechts ihres Verlaufes.

Hier hat der Radler des öfteren die Gelegenheit die Arbeit des Bibers zu bestaunen.

Von Warendorf bis kurz vor Gütersloh ist der R1 entlang dieses Flusses angelegt.  

Viele größere und kleinere Entwässerungsgräben, die man als Radler quert, sorgen für einen Abfluss aus den nassen, lehmigen Böden.

 

Das flache Land geht in Ostwestfalen über in die Höhenzüge des Teutoburger Waldes. Hier ist der Name natürlich Programm. Urwüchsige Kiefernwälder, sanfte Hügel und weite Wiesen, sowie zahlreiche verschlungene Quellbäche prägen das Bild dieser Urlaubsregion.

 

Der letzte nordrhein-westfälische Teil, das Weserbergland hat ein ähnliches Erscheinungsbild, jedoch wird es durchzogen von der Weser.

Ihr Tal bildet eine sehr artenreiche Auenlandschaft, welche für europäische Verhältnisse, hervorgerufen durch den überwiegend unbegradigten Flusslauf, sehr selten ist.

Nicht nur in Zeiten des Hochwassers bietet sich dem Besucher dieser Region ein unvergesslicher Eindruck.

 

Westfälische Landschaft

Typisch westfälisches Landschaftsbild

 

Blick auf die Ems

Ein Blick auf die Ems

 

Weseraue

Die Weseraue mit Blick in das Weserbergland

Externsteine

Sagenumwoben und direkt am R1: die Externsteine