Kultur

Dassel

Kunstscheune “Collage”


Die Collage soll ein Ort für Künstler aus Literatur, Bildhauerei, Malerei, Grafik, Musik etc. sein. Ausstellungen und Lesungen sollen einander ergänzen und in der Aussage erweitern. Die Autorengruppe Fachwerk und die Frauenliteraturgruppe Federkiel haben hier ihre Heimat.

 

Neue Str.

37586 Dassel

E-Mail: info@collage-dassel.de

Internet:www.collage-dassel.de

 

Wilhelm Busch und Lüthorst

 

Als Kind war Wilhelm Busch (1832 bis 1908) mit Tante und Onkel nach Lüthorst gekommen. Der strenge Vater hatte den Jungen schon als Neunjährigen im Jahre 1841 in die Obhut der Pfarrerfamilie Georg Kleine in Ebergötzen gegeben. Hier erhielt er Privatunterricht, weil Busch´s Vater die heimische Schulbildung in Wiedensahl für nicht ausreichend hielt. 1846 erfolgte die Umsiedlung ins Lüthorster Pfarrhaus. Im April 1847 wurde Busch in Lüthorst konfirmiert.

 

Später kam der berühmte Dichter und Zeichner immer wieder nach Lüthorst. 

 

Ein "Wilhelm-Busch-Zimmer" befindet sich neben der Grundschule Lüthorst in Richtung Dassel. Es ist bei freiem Eintritt jeden Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Führungen nach vorheriger Absprache.

 

Heimatverein Lüthorst "Wilhelm Busch" e.V.

Wilhelm-Busch-Weg 8, 37586 Dassel

Telefon: (05562) 590, Telefax: (05562) 999923

E-Mail: info@wilhelm-busch-luethorst.de


www.wilhelm-busch-luethorst.de

 

Blankschmiede Neimke

 

Das alte Gebäude ist ein in seiner Art in Südniedersachsen einmaliges technisches und wird für den Besucher zum imposanten Erlebnis Blankschmiede.

 

Öffnungszeiten:
Sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr und für Gruppen bei vorheriger Anmeldung

Eintrittspreise:
Erwachsene: 2,00 €, Jugendliche und Kinder: 1,50 €


Kontakt:
Historisches Technikmuseum Blankschmiede, Teichplatz 2, 37586 Dassel, Tel. 05564 / 2721

 


Einbeck

Viele verbinden die ehemalige Hansestadt mit Fachwerk und Bier - aber Einbeck hat noch mehr zu bieten.

 

Mehr als Bier und Fachwerk

 

Da ist zum einen das malerische, bestens erhaltene mittelalterliche Zentrum. Es gibt 400 farbenprächtige, restaurierten, reich verzierte Fachwerkbauten. Sie stammen alle aus der Zeit nach dem großen Brand von 1540 und zeugen von dem ehemaligen Reichtum Einbecks.

 

Die markantesten Bauwerke sind das Rathaus (1540), das Brodhaus (1552, einst das Gildehaus der Bäcker), die Rats-Apotheke (1590) und die gotische Münsterkirche, die eine Fülle von Kostbarkeiten birgt.


Schon vor 600 Jahren feierte in Einbeck die Braukunst Triumphe. Die Einbecker Brauer erfanden im 13. Jahrhundert die Methode, das süffige, aber schnell verderbende Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das ”Ainpöckisch Bier” wurde transportfähig und sogar bis nach Bayern exportiert. Wenig später war ”Bockbier” in aller Munde, der wirtschaftliche Aufstieg begann. 1600 gab es 700 brauberechtigte Häuser.


Doch Einbeck bietet noch mehr: Zum Beispiel den historischen Braumeister, der auf Wunsch Besucher im Rathaus empfängt und von seinen Erlebnissen aus dem Spätmittelalter berichtet.

Die Einbecker Blaudruckerei, in der man etwas über das bis heute bewahrte „blaudrucken“ und die Herkunft des Sprichwortes ”blaues Wunder erleben” erfährt. Die vielen Facetten der Stadt lassen sich gut durch die Einzel- und themenbezogenen Gruppenführungen der Tourist-Information erkennen.

 

Das kleinste Fahrrad der Welt

 

Für Gruppen bietet sich außerdem der Erwerb des ”Einbecker Bierdiploms”, die Teilnahme an einer ”Einbecker Bierprobe” oder eine Besichtigung der Brauerei an. Außerdem gibt es eine Abendführung "Helles Bier und dunkle Schatten". Besichtigen Sie Teile der Stadtbefestigung im Fackelschein und schnuppern Sie "Höhenluft" bei einer Turmbesteigung der Marktkirche. Oder besichtigen Sie das im Mai 2006 neu eröffnete RadHaus (Fahrradmuseum) mit dem kleinsten fahrbahren Fahrrad der Welt und die neue Bierabteilung im StadtMuseum.

 

www.einbeck-online.de


Kreiensen

Burgruine Greene


Entstehung der Burganlage mit Wirtschaftsgebäuden im Jahre 1308 durch die Homburger Edelherren. Vorhanden ist heute noch der begehbare Burgturm (181 m ü. NN) mit einer Höhe von 25 m. Von ihm genießt man eine herrliche Aussicht in das Leinetal und bis zum Harz. Öffnungszeiten: 01. April bis 30. Oktober eines jeden Jahres von 8.00 bis 20.00 Uhr.


Viadukt


34 m hoher Eisenbahnviadukt, der im Jahre 1865 fertiggestellt wurde und mit 8 Bogen das Tal mit der Bundesstraße 64 überspannt.


St. Martins-Kirche


Im Inneren geschnitzter zweiflügliger Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert. Außerdem einmalige Wandmalereien (mittelalterliche Fresken).


Museum


Gerätschaften des häuslichen, bäuerlichen und handwerklichen Lebens, Porzellanmalerei, Textilien aus vergangenen Jahrhunderten, Luxuspapier, 500 Jahre Geschichte des ehemaligen Amtes Greene. Öffnungszeiten: Jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr, sonst nach Voranmeldung unter Tel. 05563/5494 oder 05563/6370 Freier Eintritt! Das Museum wird betreut und verwaltet vom Heimatverein Greene e.V.


Geburtshaus des Malers Fritz Mackensen


Im Steinweg an der Einmündung Hohler Weg (Bäckerei) gelegen. Hier wurde am 08. April 1866 Prof. Dr. Fritz Mackensen geboren, der später in Worpswede die Landschaft am Rande des Teufelsmoores entdeckt und künstlerisch erschlossen und die weltberühmte Worpsweder Künstlergruppe begründet hat. Wegen seiner großen Treue zu seiner Heimatgemeinde Greene, ernannte ihn diese an seinem 60. Geburtstag zu ihrem Ehrenbürger. Anlässlich des 100. Geburtstages von Mackensen wurde an seinem Geburtshaus eine kupfergetriebene Gedenktafel angebracht.


Pumpspeicherwerk Erzhausen

 

Am Fuß des Selters einem Höhenzug bei Erzhausen befindet sich ein großes Pumpspeicherwerk mit einem 160.000 qm großen Unterbecken, das mit Röhren (3,40 m Durchmesser) mit dem oberhalb bei Naensen gelegenen Oberbecken verbunden ist.

 

Dort wird bei Spitzenbedarf durch Wasserkraft über Turbinen Strom erzeugt und in das Stromnetz zusätzlich eingeleitet. Besichtigungen einschl. Tonbildschau sind nach vorheriger Anmeldung (Telefon 05563/9610) möglich.


Bad Gandersheim

Bad Gandersheim bietet viel zu Kur, Kultur und großer Geschichte.

 

Ein erlebnisreicher Aufenthalt wird besonders durch die Begegnung mit großer Geschichte und durch die Annehmlichkeiten des staatlich anerkannten Heilbads möglich. Wer auf die kleine Stadt inmitten von sanften Hügeln schaut, wird sie auf den ersten Blick mögen. Traditionsreiches Fachwerk, die Abteigebäude aus Renaissance und Barockzeit und der historische Marktplatz mit dem Fachwerk-Ensemble und der imposanten romanischen Stiftskirche sowie eine große Angebotsvielfalt rund um Kultur, Geschichte, Gesundheit, Wellness und Gastlichkeit lohnen einen Besuch.


Als Standort eines schon im Jahre 852 gegründeten sächsischen Reichsstiftes, Urheimat der ottonischen Kaiserfamilie und der ersten deutschen Dichterin „Roswitha“, ist der Name Gandersheim weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannt. Die „große Geschichte“ der Stadt wird in einer hochwertigen und vielbeachteten dezentralen Dauer-Ausstellung rund um das berühmte Stift und seine Schätze erlebbar.

 

Portal zur Geschichte 


Das "Portal zur Geschichte" ist keine Museumsausstellung im herkömmlichen Sinn. Im Zentrum des Ausstellungsteils in der romanischen Stiftskirche (Dom) steht der noch heute liturgisch genutzter Kirchenraum. Der Besucher kann unter anderem in anschaulicher Weise das oft verzweigte Schicksal kostbarer Kirchenschätze erleben, die bislang lediglich auf auswärtigen Sonderausstellungen zu sehen waren. In der Klosterkirche Brunshausen werden kunstvolle Stoffe und kostbare Textilien und die Geschichte(n) „starker Frauen“ aus der Stiftsgeschichte eindrucksvoll präsentiert.


Gandersheimer Domfestspiele

 

Die 52. Gandersheimer Dom­festspiele finden vom 12. Juni bis 1. August 2010 statt. Auf dem Spielplan stehen das Schauspiel "Wie im Himmel" von Kay Pollack, das Musical "Im Auftrag des Herrn (Die Blues Brothers-Show), die Swing-Revue "Fliege mich zu Mond" von Hilke Bultmann sowie das Kinder- und Familienstück "Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren.


Infos unter: www.gandersheimer-domfestspiele.de

 


Ganzjährig werden von „Concerto Gandersheim e. V.“ klassische Konzerte in der Stiftskirche und anderen Aufführungsorten angeboten. Einen besonderen Höhepunkt bilden in diesem Reigen die „18. internationalen Dommusiktage“ vom 13. bis 21. September 2008 mit täglichen Veranstaltungen - von musikalischen Gottesdiensten, Musiken zur Nacht, Kammerkonzerten, Kinder- und Seniorenveranstaltungen bis hin zum Sinfoniekonzert.

 

Kuren und Wellness


Außerhalb des historischen Stadtkerns, aber dennoch in wenigen Minuten Fußweg zu erreichen, liegt das Kur-, Gesundheits- und Erholungsviertel. Ortsspezifisches Heilmittel ist seit der Gründung des Kurbades Gandersheim im Jahre 1878 die Sole. Neben vier Kliniken ist der „Vitalpark“ das zentrale Gesundheitszentrum von Stadt und Region. Die beachtliche Angebotspalette ist individuell kombinierbar und reicht von medizinischer Trainingstherapie, der Nutzung von Sole-Becken und der Saunalandschaft bis hin zu Wohlfühlbädern und fernöstlichen Heilbehandlungen.


Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Wellness-Anwendungen des Hauses unter der Leitmotivation: wohlfühlen, entspannen und neue Energien sammeln. Gönnen Sie sich einfach einmal den „Vitalpark-Verwöhntag“ mit Kleopatrabad, Ganzkörpermassage, kosmetischer Gesichtsbehandlung und vielem mehr. Klassische Anwendungen wie Massagen, Solebäder oder Packungen nach ärztlicher Verordnung sowie die Innen-Sauna, Blockhaus-Sauna und Tepidarium ergänzen das Spektrum des „Vitalparks“. Interesse geweckt? Ausprobieren unbedingt empfohlen.

 

"Skulpturenweg"

 

Eine besondere Attraktion für Fußgänger, Radfahrer und Skater zugleich ist der „Skulpturenweg“. Angelegt auf einer ehemaligen Bahntrasse verbindet er auf einer Strecke von rund zwölf Kilometern Bad Gandersheim mit seiner Klosteranlage Brunshausen und das ehemalige Kloster Lamspringe. Große Historie, schöne Landschaft mit Blick in die „Heberbörde“, Kunst an historischen Stätten und inmitten intakter Natur sowie verschiedene gastronomische Angebote an der Strecke bieten ein Erlebnis, das gleichermaßen von Einheimischen und Gästen gern genutzt wird.


Kostengünstige Pauschalangebote mit den kombinierbaren Schwerpunkten „Gesundheit & Wellness“, „Aktiv & Vital“ sowie „Kultur & Geschichte“ erschließen dem Gast die ganze Vielfalt einer Stadt für einen individuell gestalteten und erlebnisreichen Aufenthalt.

 

 

Infos bei der Touristinformation Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 12,

37581 Bad Gandersheim, Telefon: (05382) 73-700; Fax (05382) 73-770, E-Mail: tourist@bad-gandersheim.de, Internet: www.bad-gandersheim.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilhelm Busch

               Wilhelm Busch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Blankschmiede in Dassel. Foto: Senger

In der Blankschmiede in Dassel

 

 

 

 

 

Fachwerkhaus in Einbeck. Foto: Senger

Fachwerkhaus in Einbeck

 

"Historischer Braumeister"

 

 

Die Ruine der Greener Burg. Foto: Senger

Burgruine in Greene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rathaus in Bad Gandersheim. Foto: Senger

Das Rathaus in Bad Gandersheim

 

 

 

 

 

 

 

Altarfiguren im Portal zur Geschichte. Foto: Senger

Im Portal zur Geschichte

 

 

 

Bei den Gandersheimer Domfestspielen. Foto: Senger

Theater vor dem Dom

 

Musik im Dom. Foto: concerto gandersheim

Musik im Dom