Burgen-Tour


Von Wiesenburg (very british…) über Hagelberg (preußisch-russisch) nach Belzig (früher sächsisch)

Länge: 26 km (als Abstechertour); 35 km (als Rundtour)

Dauer (reine Fahrtzeit): ca. 2 Stunden (Abstechertour); ca. 2,5 Stunden (Rundtour)

 

Von Süden kommend, verlässt man in Grubo den R1 und fährt nicht Richtung Belzig, sondern links in Richtung Wiesenburg und Jeserig. Linkerhand in Grubo kommt man direkt an den über 300jährigen Dorflinden vorbei, die allesamt als Naturdenkmale geschützt sind.

Bis Jeserig geht es auf einer wenig befahrenen Landstraße durch schöne, alte Buchen- und Kiefernwälder.

In Jeserig biegt man an der kleinen Dorfkirche rechts ab.

Leider ist diese Dorfstraße noch mit Kopfsteinpflaster der besonders schlechten Sorte versehen (ca. 500m).

Am Ortsende geht die Straße in eine asphaltierte, schmale Ortsverbindungsstraße über, die wenig befahren ist.

Hier stehen am Straßenrand viele Mirabellenbäume, so dass man zur Reifezeit eine kostenlose Rast einlegen kann.

Schon unterwegs sieht man den Turm des Schlosses.

Die Straße führt direkt in den alten Dorfkern von Wiesenburg.

Hält man sich links, gelangt man direkt zum Schloss.

Hier kann man auf den Turm steigen und die Aussicht genießen.

Die restlichen Teile des Schlosses sind privat bewohnt und nicht zugänglich.

Der Schlosspark jedoch ist öffentlich und kann betreten (nicht befahren) werden.

Der Park ist im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt und sehr sehenswert.

Viele verschiedene Baumarten wurden hier gepflanzt. Je weiter man in den Park hineinläuft, desto wilder wird er.

Insbesondere zur Rhododendronblüte ist der Park ein Erlebnis.

Im Sommer sieht man oft Störche auf den Parkwiesen, die auf einem Schornstein direkt am Schloss alljährlich brüten.

Der Wiesenburger Raum ist der am höchsten gelegene Teil des Flämings.

Mit Höhen um die 200 m über NN ist es hier zwar hügelig, aber trotzdem selbst für wenig konditionierte Radler noch gut zu bewältigen.

Man sollte sich daher nicht scheuen, den zweithöchsten Berg Brandenburgs, den Hagelberg (200,1 m), in Angriff zu nehmen.

Am schönsten ist der Weg von Wiesenburg über Neuehütten, Schlamau und Schmerwitz bis zum gleichnamigen Ort Hagelberg, wo ein Denkmal an die Schlacht vom Hagelberg erinnert.

Hier wurde ein napoleonisches Heer 1813 von preußisch-russischen Truppen geschlagen.

Von hier an geht’s bergab. Fast automatisch rollt man von Hagelberg nach Klein Glien.

Hier sollte man Richtung Borne weiterfahren, denn die Bundestraße von Klein Glien nach Belzig ist stark befahren und hat keinen Radweg.

Als Entschädigung für den Umweg über Borne winkt am Horizont während der Fahrt die gut erhaltene Bockwindmühle von Borne als beliebtes Fotomotiv.

Kurz vor Borne gilt es aber noch mal eine letzte Steigung zu überwinden: den Franzosenberg, der im Frühjahr voller weiß blühender Anemonen ist.

In Borne angekommen, folgt man den Schildern nach Belzig und fährt auf einer kaum befahrenen Straße direkt in Richtung der Kurstadt Belzig, das erst 1815 zu Brandenburg kam und vorher zu Sachsen gehörte.

 

 

 

 

Kiefernwald

Idyllischer Kiefernwald

Schloss Wiesenburg

Schloss Wiesenburg

Hagelberg

Der Hagelberg

Bockwindmühle Borne

Bockwindmühle Borne

Belzig

Blick über Belzig