

Brandenburg empfängt seine radelnden Besucher gleich mit einem besonderen Juwel seines natürlichen Tafelsilbers: dem Naturpark Hoher Fläming.
Hier fließen einige der saubersten und naturnahsten Bäche des Landes. Bachneunaugen, Eisvögel, Biber, Fischotter und der seltene Europäische Edelkrebs tummeln sich in den verschlungenen Flämingfließen. Von der Landesgrenze bis Ferch radelt man meist durch dichte, einsame Wälder, in denen noch Uhus und Schwarzstörche brüten. Allgegenwärtig sind im Sommer die Rotmilane, die langsam ihre Runden über der Landschaft ziehen. Zwischen Belzig und Brück führt der R1 an einem Vogelschutzgebiet von internationaler Bedeutung vorbei. Hier brütet neben vielen anderen seltenen Wiesenvögeln die imposante Großtrappe, die von Einheimischen auch Märkischer Strauß genannt wird.
Seen sucht man im Fläming vergebens. Dafür wird man im Havelland, das sich bei Ferch anschließt, mehr als entschädigt. Von Ferch bis Berlin führt der R1 fast ausschließlich am Wasser entlang. Zur Baumblüte lohnt sich ein Abstecher nach Werder, das für sein Obst berühmt ist.

Landschaft bei Garrey

gefleckter Schmalbock