Weitere Informationen zum Streckenabschnitt Gesamtstrecke

Geschichte des R1

Mit Ablauf des Jahres 2000 beendete der Dipl.-Ing. Georg Marquardt nach gut 40-jähriger Tätigkeit als Straßenbau- und Verkehrsingenieur seinen aktiven Dienst bei der Kreisverwaltung Höxter in Nordrhein Westfalen.

Als Leiter der Straßenbauabteilung im Tiefbauamt war er verantwortlich für Planung und Bau eines 450 km langen Kreisstraßen- und 270 km langen Netzes überregionaler Radwege im Kreisgebiet.

Überwiegend außerdienstlich verwendete er sich bislang für die östliche Verlängerung des 275 km langen Westfalen-Radweges R1“ (von der holländischen Grenze bis Höxter) als Berater, Planer und Initiator.

 

Nicht unerwähnt bleiben dürfen bei dieser Gelegenheit der damalige Oberkreisdirektor Sellmann und Baudirektor Mussenbrock.

Beide setzten sich dienstlich initiativ und engagiert für den Bau des Westfalen-Radweges R1 und dessen Anbindung an die holländischen Fernradwege ein und gaben Anstoß für eine östliche Verlängerung nach Berlin.

 

Sechs Kreise und die Stadt Münster hatten in der Zeit von 1984 bis 1988 vorhandene Wald- und Wirtschaftwege durch Bau von insgesamt 35 km fehlenden Zwischenstücken (der Kreis Höxter allein 18 km) einen 275 km langen Weg, weitgehend abseits von Hauptverkehrsstraßen mit einem Kostenaufwand von 6 Mio. DM geschaffen, der den landschaftlichen und kulturellen Reichtum erschließt.

Nach den vom Bundesminister für Verkehr 1982 empfohlenen Hinweisen wurde der „Radweg R1“ einheitlich in beiden Fahrtrichtungen beschildert und zur Verkehrsfreigabe am 13.05.1988 in Höxter eine bedarfsgerechte Radwanderkarte in deutscher, ein Jahr später in niederländischer Sprache herausgegeben.

Dank der freundlichen Kooperation mit Eric Nijland und der niederländischen Organisation Landelijk Fietsplatform gelang im Juli 1991 die Verknüpfung mit der Nordseeroute LF1 und der Midden-Niederlandroute LF4.

Es standen somit von Boulogne sur Mer / Calais bis Höxter durchgehend 800 km Radweg zur Verfügung.

 

Der R1 wurde von Rad-Wanderern so gut angenommen, dass seitens des Kreises Höxter eine östliche Fortsetzung über Magdeburg nach Berlin angeregt wurde.

Zunächst übernahm der Kreis Goslar hierfür die Koordinierung.

 

Im Hinblick auf die Streckenlänge setzte man dann in der kommunalen „Arbeitsgemeinschaft Euro-Route R1“ mit 17 Kreisen und kreisfreien Städten, unterteilt in die Arbeitsgruppen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Potsdam und Berlin mit Herrn Marquardt als Koordinator und Berater die Arbeit fort.

 

Als der damalige Kreis Seelow östlich Berlin an der Oder bat, mit an den R1 angebunden zu werden und den östlichsten Teil des R1 in Deutschland an der polnischen Grenze am 24.10.1992 im Beisein einer Delegation aus dem Kreis Höxter eröffnet hatte, erkannte Herr Marquardt hierin ein Sprungbrett nach Polen und Königsberg, in das Baltikum und vielleicht sogar St. Petersburg.

 

Am 5. 12. 1994 unterbreitete er somit dem Polnischen Info Zentrum für Touristik in Köln seinen Vorschlag zur Fortsetzung des R1 durch Polen mit Darstellung der Strecke und geeigneter Maßnahmen zur Nutzung und touristischen Vermarktung.

 

Am 2. 8. 1995 erhielt er schließlich die positive Nachricht, dass die Polnische Gesellschaft für Touristik und Heimatkunde (PTTK) die Initiative angenommen habe.

 

Es folgten die Einladung zu einem Symposium am 16.10.1996 in Bydgoscsz und die Ausschilderung von Kostrzyn bis Gronowo auf 675 km Länge unter der Leitung des Vizepräsidenten des PTTK Herrn Boronski.

Die Ausschilderung wurde im Dezember 1997 abgeschlossen.

 

In Deutschland wurden inzwischen das Teilstück des R1 von Höxter nach Staßfurt am 1.10.1993 und am 27.3.1996 bis Lutherstadt Wittenberg baulich hergerichtet, beschildert und eröffnet und von der Arbeitsgemeinschaft mit dem Verlag BVA die Radwanderkarte Euro-Route R1 Höxter Berlin Oderbruch Teil 1: Höxter Wittenberg herausgegeben.

 

Berlin hatte seine ca. 70 km lange Strecke im Dezember 1997 erstmals durch Dipl. Ing. Reinhardt Lippold von der Senatsverwaltung ausgeschildert. Eine Überarbeitung der Wegweisung aufgrund baulicher und straßenverkehrsrechtlicher Änderungen und Ausbau der Streckenführung erfolgte abschließend im Oktober 2009. Gleiches geschah zwischenzeitlich auch im Landkreis Märkisch Oderland östlich Berlin. Die offizielle Eröffnung des R1 in Berlin fand am 27.04.2010 statt.

 

Der international tätige Verlag Esterbauer wurde von den Aktivitäten am R1 Richtung Berlin aufmerksam und bot in Kooperation mit Herrn Marquardt die Herausgabe eines Radtourenbuches von Arnheim nach Berlin an.

Im Jahr 2003 erschien es schließlich; das sehr praktische Radtourenbuch „Europa-Radweg R1 von Arnheim nach Berlin“.

 

Mit Schreiben vom 27.11.1996 an die Tourist Boards der drei Baltischen Länder und andere dortige Institutionen sowie an die Botschaft der Russischen Föderation in Bonn regte Herr Marquardt die Fortsetzung des Internationalen Fernradwanderweges EURO-ROUTE R1 von der Polnisch/Russischen Grenze bei Gronowo/Mamonovo durch das Kaliningrader Gebiet und weiter durch das Baltikum bis St. Petersburg in Russland an.

 

Mit einiger Unterstützung durch die nordrhein-westfälische Landesregierung und dem Informationszentrum Baltische Staaten e.V. (InfoBalt) in Bremen wurden im Jahre 1997 in Lettland und 1998 in Estland Fahrradseminare durchgeführt.

Das Ergebnis der Erkundungen vor Ort durch den Deutschen Lehrer Dirk Jung und die Mitwirkung verschiedener interessierter Personen in den Ländern ermöglichten die Herausgabe des Fahrradreiseführers „Velo Via Baltica“ durch die „Baltische Zentrale für Fremdenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland“ im März 1999 mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung NRW.

 

Auf eine Frage nach der Identifikation mit dem Projekt und Bereitschaft zur R1-Wegweisung antwortete der Direktor Herr A. Kalnins von LATVIAN TOURISM DEVELOPMENT AGENCY des Ministry of Environment Protection and Regional Development am 14.07 1999 :

 

Latvian Tourism Development Agency thanks you about your active interest in the developing bycicle route. Lavian Tourism Development Agency informs you that it is possible to include velo VIA BALTICA in the mass media and is possible to make such route in this area.

 

Die Route erhielt bisher leider noch keine örtliche Wegweisung (Ausschilderung).

Der Reiseführer wurde nach einigen Jahren nicht mehr aktualisiert.

 

Stattdessen wurde im Jahre 2004 die „EURO-ROUTE R1“, nicht zu verwechseln mit EUROVELO, wieder bearbeitet und dargestellt im BaltiCCycle Guide „Lettland per Rad entdecken“ von Frank Wurft im Rahmen des Projektes www.bicycle.lt.

 

Der neue Guide beschreibt die EURO-ROUTE R1 unter dem Begriff „Burgen-Route“ von Riga über die LV / LT — Grenze bis Klaipeda (418 km) und von Riga bis Valka an der Estnischen (Valga) Grenze.

Ein Erfahren der Route wäre damit ermöglicht.

 

Herrn Frank Wurft M.A., der im Rahmen des Projektes „BaltiCCycle“ seit 2001 die Interessen der Radfahrer(verbände) im Baltikum und Polen bündelt und eine Fahrradkultur im Baltikum aufzubauen hilft, sei dafür gedankt.

 

In einem Gespräch auf der ITB 1998 wurde das Thema weiter in das Baltikum hinein behandelt.

Rein Lepik, Präsident des Estnischen Fahrradklubs, der für das nationale Fahrradrouten-Netz und die Herausgabe der nationalen Fahrradkarte im Jahre 2001 maßgeblich zeichnet, bot seine Kooperation an.

 

Die EURO-ROUTE R1 wurde sodann im April 2005 auf Veranlassung von Herrn Marquardt rechtzeitig zum Internationalen Hansetages 2005 am 30.6. bis 3.7.2005 in Tartu unter Inanspruchnahme der nationalen Route 4 von Valga bis Tartu und der nationalen Route 3 von Tartu bis Narva (www.bycicle.ee) auf 515 km von Rein Lepik mit seinem Fahrradklub Vaenta Aga ausgeschildert.

 

Das Ringen um die Projektfortschreibung in Russland: Zitat aus dem Vortrag von Herrn Marquardt anlässlich der internationalen Konferenz Marketing für den Europa-Radfernweg R1 am 18./19.Januar 2006 auf Schloss Criewen nördlich Berlin:

 

„Kaliningrader Gebiet und Narva-St.Petersburg in Russland. Eine ewige Geschichte! Darum im Telegrammstil: Ab 13.11.1997 Schriftverkehr mit dem Auswärtigen Amt in Bonn, der Botschaft der Russischen Föderation, Weiterleitung meiner komplexen Projektunterlagen an die zuständige Auslandsvertretung Botschaft Moskau für das Kaliningrader Gebiet und St. Petersburg.

Schreiben an den Gouverneur und die Delegation der Deutschen Wirtschaft Außenstelle Kaliningrad Herrn Stein am 2.6.98; dieser machte mit Schreiben vom 30.6.98 keine Hoffnung: ... “Das Fahrrad ist mehr oder weniger ein Spielzeug für Kinder“. … Er wünschte mir aber weiterhin viel Erfolg, bestätigte wie landschaftlich reizvoll das Kaliningrader Gebiet mit seiner Kurischen Nehrung ist und empfahl, mich an die Leiterin des Komitees für Tourismus Vera V. Simogljadowa zu wenden.

Das geschah am 25.8.98 mit allen Projektunterlagen und anschließender Erinnerung. Keine Antwort!

In der Folge weitere Versuche bis mir im Mai 2001 die Einbindung mit dem R1 in das Dreiländerprojekt Polen-Russland-Litauen „Naturschutz und Tourismus auf der Frischen und Kurischen Nehrung“ gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück gelang.

Dem Stellv. Leiter der Administration des Gebietes Kaliningrad T. Masepa vom Sonderbeauftragten für Osteuropa Dipl.-Ing Kulke der DBU meine schriftl. Wünsche vorgetragen lehnte mit Schreiben vom 1.9.2003 die Benutzung des Grenzüberganges Gronowo/Mamonovo und weiter bis Kaliningrad sowie Weiterführung über die Kurische Nehrung als Route für den R1 aus verschiedenen Gründen ab.

Auch seien keine speziellen Radwege vorhanden. Die Benutzung dieser Schnellstraßen stellten eine Hauptroute des Autoverkehrs dar. Die Benutzung dieser Straßen durch Radfahrer werde die Gefahr von Autounfällen enorm vergrößern.

Herr Masepa glaubt, dass die Euro-Route R1 über das Gebiet Kaliningrad inakzeptabel ist und er schlägt vor, den ca. 150 km südlich liegenden Grenzübergang „Gusew-Goldap“ und „Sowjetsk-Panemune“ zu untersuchen.

Das Ergebnis meiner detaillierten Untersuchung teilte ich Herrn Masepa mit Begründung per E-Mail am 15.10.2003 mit. Es kann auf den bisher vorgesehenen Grenzübergang nicht verzichtet werden! Eine Antwort erhielt ich leider nicht. Den Grenzübergang benutzten nach meiner Kenntnis in den letzten beiden Jahren Fahrradtouristen ohne Schwierigkeiten. In der Zwischenzeit schrieb ich am 6.5.2003 an Präsident Putin, der bekanntlich in St.Petersburg zuhause ist und dessen Frau aus Kaliningrad stammt.

Ob dieser Brief und eine Erinnerung vom 4.3.2004 mit Kopie des 1.Briefes über den Botschafter der Russischen Föderation den Adressaten erreicht hat, habe ich nicht erfahren.

Frau Simogljadowa schlug ich nochmals am 30.03.2005 die bisherige R1-Führung durch das Kaliningrader Gebiet als zur Zeit bedingt geeignet vor und bat sie, sich dafür zu verwenden. Ich lud sie am 30.11.2005 zur heutigen Konferenz ein. Statt einer Antwort erfuhr ich am 19.12.2005, Frau S. sei nicht mehr im Amt und am 11.1.2006 von der Regierungsumbildung und positiven Wende im Projekt R1.

Bitte erlauben Sie mir, dass ich die Nachricht verlese oder vorlesen lasse.

Bei der Strecke Narva bis St.Petersburg hat mir Dimitri Suchin, ein aus St.Petersburg stammender bislang in Berlin lebender Architekt sehr geholfen. Der bisherige Vorsitzende des St.Petersburger Fahrradklubs Velopiter, Herr Gourevich hat eine Weiterführung wie in der Übersichtskarte 04.2005 angedeutet, etwas näher beschrieben. Ich erhielt sie am 12.08.2003. Leider ist Herr Gourevich inzwischen nach Moskau übersiedelt, so dass die Route bisher noch nicht weiter „ausdetailliert“ werden konnte. Vielleicht sorgen ja sein Nachfolger Herr Viktor Nechaev und Frau Olga Pavlova für eine beschriebene und im Detail dargestellte Routenführung, welche mit der Regierung abgestimmt wurde. Die betroffenen Kreisamtsleiter, einen angeblich deutsch sprechenden Direktor des Staatlichen Instituts für Urbanistik sowie die Oberbürgermeisterin Walentina Matwienko in St.Petersburg schrieb ich zu Beginn vergangenen Jahres ebenfalls in der üblichen Form an. Leider erhielt ich noch keine Rückmeldung. Das kannerfahrungsgemäß verschiedene Gründe haben und gar nicht einmal böse Absicht sein. Zusammengefasst möchte ich feststellen: Die Euro-Route R1 ist auf ca. 2100 km mit „R1“ einheitlich ausgeschildert.“

 

Eine Überprüfung der vom Kaliningrader Ministerium

im April 2006 erstmals vorgeschlagenen Routenführung des R1 und die Untersuchung verschiedener Alternativen gemeinsam mit Herrn Mezenow vom Koenig Bicycle Team - Kaliningrad, unter der Federführung von Herrn Marquardt wurde im Juli 2006 abgeschlossen.

 

Der Küstenradweg in Litauen von Nida (Nidden) auf der Kurischen Nehrung bis Klaipeda (Memel) und weiter über Palanga bis zur Lettischen Grenze wurde auf einer Länge von rd.105 km fertiggestellt und am 20. Juli 2006 in Palanga eröffnet.

 

Am 14.11.2006 bat Herr Marquardt verschiedene Minister, Bürgermeister und den dortigen Fahrradklub noch einmal um eine Ausschilderung mit „R1“.

Am 30.12.2006 überreichte Frankas Wurft aus Vilnius, Litauen Herrn Marquardt auf der Wevelsburg bei Paderborn in Deutschland die für Radtouristen auf der Euro-Route R1 sehr anschaulichen und informativen Faltkarten 2006 „ Per Rad durch West-Litauen und Niederkurland, Lettland“ und die „Fahrraddkarte Litauen“ mit Führung der Euro-Route R1 jeweils in Litauischer, Englischer und Deutscher Sprache. Die Ausschilderung mit „R1“ in der Örtlichkeit soll in Kürze geschehen.

 

Im Jahre 2008 einigten sich Bund und betroffene Länder der Bundesrepublik, den Europaradweg R1 in Deutschland als nationale Route „D3“ im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojektes zu verbessern und zu vermarkten. Die Koordinierung übernahm der Deutsche Tourismusverband e.V.

 

Nach mehreren Versuchen von Herrn Marquardt bei verschiedenen Persönlichkeiten und Institutionen bat am 14.01.2009 und 17.03.2009 das Projekt-Team R1, bestehend aus dem von Moskau nach St. Petersburg zurückgekehrten ehemaligen Vorsitzenden und Gründer des St. Petersburger Velopiter Fahrradklubs Ilia Gourevich, dem in Deutschland lebenden Architekten Dipl.-Ing. Dimitri Suchin und Herrn Dipl.-Ing. Georg Marquardt, die Oberbürgermeisterin von St. Petersburg Walentina Matwienko und den Gouverneur des Leningrader Gebietes W.P. Serdükow mit eingehender Begründung nochmals um Fortführung der Euroroute R1 durch das Leningrader Gebiet nach St. Petersburg. Wohl wegen der auch in Russland besonders spürbar eingetretenen Wirtschaftskrise erfolgte trotz Nachfragen eine Rückäußerung nicht. Die Stadt St. Petersburg befasste sich jedoch mit der Aufstellung eines örtlichen Radwegeentwicklungsplanes.

Als Vorstandsmitglied arbeitete Herr Gourevich zusammen mit seinem Fahrradklub die bisherige Grobplanung der Euroroute R1 bis Ende 2009 weiter aus und stellte eine Beschreibung der Route von Narva bis St. Petersburg ins Netz. Eine Ausschilderung mit R1 erfolgte jedoch nicht.

 

Die Ausschilderung der Euroroute R1 in Lettland war lt. Antwortschreiben des dortigen Wirtschaftsministeriums an Herrn Marquardt zuletzt vom 27.04.2009 wegen fehlender Mittel für vorab erforderliche bauliche Verbesserungen der Infrastruktur nicht möglich. Die Realisierung eines anderen begonnenen grenzüberschreitenden Projektes von 2007-2013 lasse eine weitere Unterstützung durch den Staat für die Euroroute R1 nicht zu.

 

Angeregt von der Internationalen Konferenz „Marketing für den Europa-Radfernweg R1“ am 18./19.01.2006 auf Schloss Criewen nördlich Berlin zeigte sich Dipl.-Ing. Detlef Kaden von IS.Radweg. Informationsservice interessiert am Europaradweg Euroroute R1.

Am 7.12.2009 bat Herr Kaden Herrn Marquardt um Informationen und Unterstützung bei der Herausgabe eines Radreiseführers für den Europaradweg R1 von Berlin bis St. Petersburg. Herr Kaden erhielt die Zusage von Herrn Marquardt. So erschien im Februar 2010 der Tourguide mit Karten und GPS-Tracks „Europaradweg R1 Euroroute Berlin-Polen-Kaliningrad-Litauen Teil 1“ und im August 2010 Teil 2 für die Strecke Klaipeda-Lettland-Estland-St. Petersburg. Die den Führern auf CD-Rom beiliegenden GPS-Tracks und Wegpunkte (POI) dienen der Navigation mit geeigneten GPS-Geräten und erleichtern die Wegfindung insbesondere dort, wo eine örtliche Wegweisung noch nicht vorhanden ist. „ Auf eine örtliche Wegweisung mit R1 kann endgültig nicht verzichtet werden“ so Dipl.-Ing. Georg Marquardt, der mit der Herausgabe dieser beiden Radreiseführer seine Idee von der östlichen Verlängerung des ursprünglichen „Westfalenradweges R1“ nach St. Petersburg verwirklicht sieht.

 

Dipl.-Ing. G. Marquardt auf der Konferenz in Criewen

 

 Georg Marquardt, Dipl.- Ing.

 Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 31 

 D-37671 Höxter

 Tel./ Fax : +49 (0)5271 7293

 E-mail:

 G.Marquardt-Hoexter@t-online.de