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Kultur

Einen hervorragenden Schutz in Form von hohen Stadtmauern mit mächtigen Erdtürmen boten im 15. Jahrhundert ihren Bewohnern einige Städte entlang der LF1 Route.

Diese mittelalterlichen Schutzanlagen gehören heutzutage zu den best erhaltenden in Europa.

Eine Besichtigung lohnt sich daher vor allem in größeren Städten wie Brugge.

 

Im 10. Jahrhundert war Brugge eine Hafenstadt, welche Nordsee- nah, am Mündungsgebiet des Flusses Zwin lag. Später versandete das gesamte Mündungsgebiet im Zuge von intensiven Drainagearbeiten.

Später wurden, für den Bootsverkehr taugliche Kanäle angelegt, welche Brugge und die ehemalige Hafenstadt Damme mit der offenen See verbanden.

Ähnliche Entwicklungen sind entlang der gesamten flandernschen Küstenregion zu beobachten.

 

Im 19. Jahrhundert gab es unter Napoleon eine weitere Kanalbauphase, die vor allem dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes diente.

Sehr beeindruckend ist die Allee von Brugge nach Damme, auf der man an einer kuriosen, auf der Stadtmauer errichteten Windmühle vorbei radelt.

 

Damme war einst, wie Brugge eine wichtige Hafenstadt. Davon ist jedoch heute nur sehr wenig zu sehen.

Ein Zeuge der einstigen Bedeutung dieses Ortes ist die gut erhaltene Stadtmauer, welche seltsamerweise ein wesentlich größeres Areal umschließt, als den eigentlichen Ortskern.

Die heutige Bedeutung der Stadt liegt schwerpunktmäßig auf dem touristischen Sektor. Gemütliche Pubs, Restaurants, sowie Kunst- und Buchgeschäfte können hier besucht werden.

Damme ist vor allem bei Anhängern Moderner Literatur bekannt als Buchstadt.

Ein Besuch der Stadthalle ist sehr empfehlenswert.

 

Ferner hat man ca. 2 Kilometer nördlich des Ortes die Gelegenheit eine einzigartige Kreuzung von drei künstlichen Wasserstraßen zu besichtigen.

Der Damme Kanal kreuzt hier mit dem Leopold und dem Schipdonk Kanal.

 

Brugge

Blick auf die Altstadt von Brugge

 

Skulptur am Strand von Nieuwpoort

Skulptur am Strand von Nieuwpoort