Weitere Informationen zum Streckenabschnitt Kaliningrader Gebiet
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Karte vom R1 in Russland

Strecke

Die R1 Route in Russland führt zunächst durch die russische Exklave Kaliningrad.

 

Doch bitte stets bei der Einreise nach Russland beachten:

Es besteht Visumpflicht! Nähere Informationen und Hilfe hierzu erhalten Sie in der Rubrik "Kontakt/Info"


Bei Fragen zum Grenzübertritt besteht die Möglichkeit Herrn Oleg Alferov, Email: oalferov@mail.ru zu kontaktieren.
Herr Alferov spricht fließend englisch und russisch. Bitte beachten Sie vorab jedoch dieses pdf mit allgemeinen Informationen er aus zahlreichen Anfragen zusammengestellt hat.

 

Herr Alferov referierte u.a. bei der Auftaktveranstaltung zur EuroVelo 10 . Den Vortrag finden Sie hier. Darin enthalten sind zahlreiche Informationen zum Thema Radtourismus in Kaliningrad.

 

 

Streckenbeschreibung:

 

Es geht bei herrlich frischer Luft auf gut befestigten neuen Wegen in Richtung Nord- Ost immer entlang des Kaliningrader Haffs (Kalinigradskij Saliw) in die Stadt Kaliningrad. Das frühere Königsberg.

 

Soweit nachfolgend nichts anderes geschrieben, wird Asphalt als Straßen-und Wegebelag geboten. Kaliningrad selbst gilt nach Aussage des Regierungsvertreters trotz fehlender Radwege als sicher.


Vom Grenzübergang Polen bei Gronowo geht es auf der Fahrbahn der früheren Reichsstraße 1 und auf gutem Asphalt mit nicht vielen Lkw und 70 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung recht bald nach Mamonovo(Heiligenbeil). Nach 24,5 km haben wir Laduskin (Ludwigsort) und kurz danach Usakovo mit seinen Ruinen des Schlosses Brandenburg erreicht. Auf kürzestem Wege sind wir nach weiteren 20,3 km bei der Stadtgrenze Kaliningrad (Königsberg) angelangt. Dabei haben wir wieder einmal wie schon in Polen mit den Moränen eine keineswegs langweilige Landschaft erlebt. Die Straße selbst ist eine der besten am Golf von Kaliningrad und den Blauen Seen von Pribezhnoye. Bald soll eine neue Straße gebaut werden und der motorisierte Verkehr auf der bisherigen Straße wird abnehmen.


Auf der SUVOROVA Straße fahren wir nun 3 km geradeaus in die Stadt Kaliningrad und dort links auf eine große Kreuzung, kurz danach wieder rechts entlang dem Seehafen bis zum Ende der PORTOVAYA Straße und der dortigen Zugbrücke mit ihren zwei Türmen (6,385 km ab Stadtgrenze). Hier müssen wir den Fluss überqueren und wenden uns nach rechts dem Fluss entlang zum sehr interessanten Welt Ozean Museum. Von hier sehen wir schon den Dom mit dem Immanuel Kant Grab, wohin wir weiterfahren (2,25 km ab Zugbrücke). Auf der gegenüberliegenden östlichen Straßenseite befindet sich ein Supermarkt.

Über einen Abstecher vom Dom nach Osten erreicht man auf dem MOSKOVSKY PROSPEKT nach 7,08 km das Hotel Baltica mit dem einzigen Zeltplatz in der Stadt:

 

Hotel Baltica, Kontakt: Olga, baltica-hotel@gazinter.net phone: +7 (4012)333511 + 333507.

Für Zeltmöglichkeiten außerhalb Kaliningrad können wir Herrn Alferov kontaktieren


Auf unserer weiteren Route R1 vom Dom auf der Kniephof-Insel nach Norden und einem kleinen Anstieg sehen wir rechts das Hotel Kaliningrad und folgen dem LENINSKY PROSPECT. Nach 2,04 km kommen wir zu dem sehr schönen Central Square mit Fontainen und der Orthodoxen Kathedrale.

Wir überqueren den Platz und befinden uns auf dem SOVETSKY PROSPECT. Das ist unser Weg aus der Stadt nach Svetlogorsk (Rauschen) und der Baltischen See. Dieser Straße folgen wir bis zur Stadtgrenze.

Wir merken uns aber: Nach der Gasstation auf der linken Seite der Straße überqueren wir den SOVETSKY PROSPECT und benutzen den linksseitigen Radweg. Nahe der Stadtgrenze endet der Radweg und wir müssen wieder auf die Hauptverkehrsstraße. Nach 5,65 km ab Central Square sehen wir unter der Kaliningrad Ring — Brücke hindurch eine andere Kreuzung. Die Hauptstraße nach Svetlogorsk verläuft geradeaus. Wir fahren nach 250-300m an der nächsten Kreuzung nach links, biegen recht bald wieder rechts ab und sind nach 1,19 km ab der Unterführung auf unserem Weg nach Svetlogorsk.

Nach insgesamt 17,9 km durch Kaliningrad geht es jetzt über eine ruhige Straße meist ohne Autos nach Chkalovsk im Nordwesten und weiter westlich durch Felder, Seen-und Waldgebiet 16,1 km weit bis Lyublino. Unterwegs im Wald können wir an einem sehr schönen See rasten, dürfen jedoch nicht schwimmen oder zelten. Hier befindet sich Kaliningrads Wassergewinnungsgebiet, das von der Polizei kontrolliert wird.

Es sind noch 15 km über Cherepanovo und nördlich über Logvino bis zur Straße zwischen Kumacevo und Kruglovo.

Auf dieser Straße ca. 1 km nach Westen und gleich wieder rechts ab 10,5 km nach Shatrovo und zum Shatrovo-See im Norden. Hier gibt es den See und Wald, keine Autos.

Nach Otradnoye im Norden und weiter östlich erreichen wir nach 9,9 km Svetlogorsk (Rauschen), den Erholungsort Nr.1 im Kaliningrader Gebiet mit Promenade, Aussichtsturm mit Aufzug, Restaurants und im Sommer gewöhnlich belegten Hotels.

Eine schlechte, dafür aber kurze Straße über Rybnoye verbindet uns mit dem östlich gelegenen Pionersky ( Neu Kuhren), eine kleine Seehafenstadt mit hübschem Strand und wenig Verkehr. Diese Verbindung kann bis zum Bau einer neuen Straße der längeren, viel befahrene Hauptverkehrsstraße A 192 Richtung Kaliningrad vorgezogen werden.

Die Fortsetzung von 24,3 km von Svetlogorsk Pionersky- Zaostrovye Kulikovo (die Verbindung der beiden letzten Orte hat leider noch keine Asphaltdecke) nach Kovrovo reduziert sich dadurch um ca. 5 km.

Von Kovrovo bis Zelenogradsk (Cranz), dem Tor zur Kurischen Nehrung und berühmten Erholungsort vor dem 2.Weltkrieg, der noch heute den damaligen Charm erkennen lässt, benötigen wir 9,6 km.

Von hier aus geht es sodann auf der Kurischen Nehrung, der letzten Wüste Europas, 10,5 km bis Lesnoe und weitere 22,5 km bis Rybachij. Die Grenze mit Litauen erreichen wir schließlich von hier nach 16,2 km.

Wir haben jetzt knapp 200 km Kaliningrader Gebiet erlebt und diese Erfahrung sicherlich nicht bedauert, auch wenn einige Streckenabschnitte noch der baulichen Verbesserung bedürfen und die Wegweisung / Beschilderung mit „R1“ noch fehlt. 

 

Lassen Sie sich von diesem Reiz inspirieren und radeln entlang der Kurischen Nehrung, links die wilde Ostsee und rechts das ruhige Kurische Haff, auf litauischen Staatsgebiet zu.

  

Einen etwas anschaulicheren Überblick über die Kaliningradskya oblast bieten die folgenden elf Karten, welche Herr Marquardt zur Veröffentlichung erhalten hat.

Einen groben Überblick bietet zunächst diese Karte, welche zudem mit einigen Anmerkungen versehen ist.

  1. Grenzort Mamonovo nach Ladushkin
  2. Ladushkin nach Kaliningrad 
  3. Kaliningrad nach Lublino
  4. Lublino nach Shatrovo
  5. Shatrovo nach Shatrovo Lake
  6. Shatrovo Lake - Svetlogorsk
  7. Svetlogorsk - Kovrovo
  8. Kovrovo - Zelenogradsk
  9. Zelenogradsk - Lesnoe
  10. Lesnoe - Rybachij
  11. Rybachij - Litauische Grenze

Damit Sie sich in Kaliningrad nicht verfahren, empfehlen wir Ihnen die folgenden Ortsdurchfahrpläne:

 

Kaliningrad_1

Kaliningrad_2

Kaliningrad_3

Kaliningrad_4

Kaliningrad_5

Kaliningrad Camping

Altes Stadttor von Kaliningrad

Altes Stadttor von Kaliningrad

 

Kanaldeckel auch heute noch auffindbar in Kaliningrad

Kanaldeckel auch heute noch auffindbar in Kaliningrad

 

Alte Zugbrücke mit zwei Türmen in Kaliningrad

Alte Zugbrücke mit zwei Türmen in Kaliningrad

 

Kaliningrader Dom

Der Dom von Kaliningrad

 

Zentral Platz in Kaliningrad

Zentral Platz in Kaliningrad

 

ehemalige Börse aus dem 19.Jahrhundert

ehemalige Börse aus dem 19.Jahrhundert

 

Das „Fisch-Dorf“ im Zentrum Kaliningrad

Das „Fisch-Dorf“ im Zentrum Kaliningrad

 

Die Dona-Festung - heute Bernsteinmuseum Kaliningrad -

Die Dona-Festung-heute Bernsteinmuseum Kaliningrad-

 

Svetlogorsk (Rauschen) –wichtigster Erholungsort des Kaliningrader Gebietes-

Svetlogorsk (Rauschen) —wichtigster Erholungsort des Kaliningrader Gebietes

 

Der Wasserturm– Symbol für den Erholungsort Svetlogorsk – heute Kurzentrum-

Der Wasserturm— Symbol für den Erholungsort Svetlogorsk — heute Kurzentrum

 

reffen in Svetlogorsk: zwei Fahrradfahrer und ein Helfer (Dieter aus Berlin, Oleg Markianov und Oleg Alferov)

Treffen in Svetlogorsk: zwei Fahrradfahrer und ein Helfer (Dieter aus Berlin, Oleg Markianov und Oleg Alferov)