Viele Beschreibungen des ersten Streckenabschnitts für den Bereich Ostharz bis Saale beginnen mit "Bergauf, Bergab durch den Harz". Aber notfalls kann man ja auch einmal schieben.
Unser Redakteur Horst Küttler ist allerdings der Meinung, daß diese Aussage in Sachsen-Anhalt nur noch zum Teil zutrifft.
Bei geschickter Streckenplanung kann man die Steigungen umfahren.
Wenn Sie links auf die Rubrik "Infos zum Weg" klicken, finden Sie
einige Anregungen.
Tolle Fotomotive erwarten Sie in Sachsen-Anhalt.
Erst kräftig in die Pedale treten, dann gemütlich ausrollen lassen - im hügeligen Harzrandgebiet des weiteren Verlaufs kommen Radwanderer auch gut ohne besonderes Training voran.
Hier können Sie sich ganz auf die wunderschöne Landschaft einlassen.
Zudem führt der Radweg entlang zahlreicher kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, in denen sich ein Besuch lohnt.
Den historischen Höhepunkten mit nationaler, ja europäischer Bedeutung setzt der Harz seine eigene lokale Geschichte entgegen, die die Weltgeschichte spiegelt oder an manchen Orten einfach konserviert.
Auch der wieder frei zugängliche Brocken als Sinnbild des wiedervereinigten Deutschlands seien hier genannt.

Gleich nachdem man die Eckerbrücke gequert hat, kann man z.B. nach rechts Richtung Eckertalsperre / Brocken und nach links Richtung ehem. Eisenbahnbrücke / Grenzmuseum wandern.
Auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts erreicht man alsbald Ilsenburg.
Infos erhalten Sie unter www.ilsenburg.de
Fahrradfreundlich übernachten können Sie u.a. im Hotel
"Alt Ilsenburger Hof".
Klicken Sie bitte auf www.alt-ilsenburger-hof.de
Als erster Nationalparkort ist er der perfekte Ausgangspunkt für eine Erkundung entlang des R1. Der Luftkurort bietet mit seiner geschützten Lage und seinem heilsamen Klima beste Bedingungen für einen erholsamen Urlaub.
Gipfelstürmer können den höchsten Berg im Norden, den Brocken ( 1142 m ), über den wohl schönsten Brockenaufstieg, dem Heinrich-Heine-Wanderweg, durch das romantische Ilsetal erreichen.
In Ilsenburg haben Sie zudem die Möglichkeit in die Zeit der Romanik zurückzureisen, sowie in das Mittelalter und in die Zeit der Ottonenkaiser einzutauchen.
Ferner kann man über den Ilseradweg die 18 km entfernte Fachwerkstadt Osterwieck erreichen.
Infos unter www.stadt-osterwieck.de
Einige Kilometer weiter nördlich liegt der Ortsteil Veltheim mit dem
Cafe, Laden und der Pension Brennneseel,
Tel. 039426 / 86 515
www.cafe-brennnessel.de
In Hornburg am Ilse-Radwanderweg (ca. 30 km von Ilsenburg)
befindet sich das Fahrradfachgeschäft mit Verleih
von Elektro-Fahrädern
www.bike-and-bbq.de
Auf dem Europaradweg finden Sie in den 1000-jährigen Klosteranlagen in Ilsenburg und dem benachbarten Ort Drübeck den idealen Ausgangspunkt für eine fantastische Reise entlang der Straße der Romanik ins Kernland des frühen deutschen Königtums.

Das Kloster Drübeck
Als nächstes erreichen wir Wernigerode.
Am Ortseingang, im Gewerbegebiet links, befindet sich
das Harzer-Baumkuchenhaus Nr. 1
Hier kann man einkehren und sich den Harzer Baumkuchen
zusenden lassen.
Infos unter www.harzer-baumkuchen-friedrich.de
Die Stadt liegt idyllisch am Nordrand des Harzes und wird liebevoll die "Bunte Stadt am Harz" genannt. Hoch über der Altstadt thront majestätisch das Schloss Wernigerode, welches Blicke in die fürstlichen Gemächer ermöglicht und ganzjährig mit wechselnden Ausstellungen aufwartet.

Direkt unterhalb des Schlosses können Sie auch übernachten.
Infos unter www.schlossberg-hotel-wernigerode.de
oder
www.pension-an-der-stadtmauer.de
Am östlichen Stadtrand, in der Nähe der alten naturnahen Streckenführung des Europaradweges, befindet sich das Hotel am
Schlosspark. Infos unter www.am-schlosspark-wernigerode.de
In Wernigerode wetteifern in einzigartiger Faszination und Vielfalt prachtvolle Fachwerkhäuser um die Gunst der Besucher.
Während einer sachkundigen Stadtführung sehen Sie imposante Bauwerke, wie das "Kleinste Haus", das "Schiefe Haus" oder das "Krummel`sche Haus" - eine Einmaligkeit in der Holzarchitektur Europas, um nur einige zu nennen. Eine Perle mittelalterlicher Baukunst ist das Rathaus, 1277 erstmals urkundlich erwähnt, bekannt und geschätzt als Ort der Trauungen in historischem Ambiiente.
Romantische Gärten und Parks, wie die schlossnahen Terrassengärten, der Lustgarten, das Kastanienwäldchen und der Bürgerpark auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau 2006, laden zum Träumen und Entspannen ein.
Im familienfreundlichen Wildpark Christianental leben auf einer Fläche von 8 Hektar viele heimische Tiere. Botanische Besonderheiten, wie u.a. die Riesen-Mammutbäume, warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden und das Streichelgehege freut sich auf seine kleinen Gäste.
Eisenbahnromantik pur bieten die mit Dampf betriebenen Harzer Schmalspurbahnen, die schnaufend und dampfend das Harzgebirge durchqueren und mühevoll den höchsten Gipfel des Harzes, den sagenumwogenen Brocken ( 1.142 m ), erklimmen.
In der Nähe des Bahnhofes in Wernigerode, direkt am Europaradweg, können Sie fahrradfreundlich übernachten im
Hotel Altora. Infos unter www.hotel-altora.de
Auf dem Holtemmeradweg kann man von Wernigerode
einen Abstecher ins 22 km entfernte Halberstadt unternehmen.
Der Halberstädter Domschatz ist einer der vielen
Sehenswürdigkeiten.
Übernachten und Einkehren kann man im
Parkhotel "Unter den Linden". www.pudl.de
oder
im Hotel Abtshof www.hotel-abtshof.de

Auch im Winter lohnt sich ein Besuch in der Nähe
des Europaradweges.
Der Halberstädter Dom und Domschatz sollten Sie
gesehen haben.
Der Dom hat sich inzwischen ein wenig verändert.
Nach dem man auf der Hauptroute Benzingerode durchradelt hat, kommt man in die Nähe von Heimburg. Hier lohnt sich ein Abstecher in den Ort um
zu übernachten oder einzukehren. Weitere Infos erhalten Sie unter www.pension-roseneck.de
Einige Kilometer weiter, vor den Toren der Stadt Blankenburg (Harz), in waldreicher und reizvoller Landschaft gelegen, erreicht man das an der Straße der Romanik gelegene ehemalige Zisterzienserkloster, die Stiftung Kloster Michaelstein. Diese Landesstiftung öffentlichen Rechts ist eine Weiterbildungs- und Forschungsstätte für musikalische Aufführungspraxis von europäischem Rang und internationaler Bedeutung. Mit ihrer gut erhaltenen Klosteranlage, den nach historischen Vorbildern angelegten Klostergärten, sowie einer interessanten Instrumentenausstellung versteht sich die Stiftung zugleich als touristisches Zentrum in der Harzregion.
Ende April 2009 wurde hier eine Radwegekirche eröffnet.
Betreut wird sie von www.kirche-am-markt.de in Blankenburg (Harz).
Einkehren können Sie im Restaurant "Cellarius".
www.cellarius-blankenburg.de

Vom Kloster Michaelstein kann man bergauf Richtung
Rübeland fahren, um sich in Rübeland die zwei
Tropfsteinhöhlen anzusehen.
Infos unter www.harzer-hoehlen.de
Die Stadt Blankenburg (Harz) trägt den Beinamen "Blütenstadt am Harz" und liegt in klimatisch bevorzugter Lage am Nordrand des Harzes.
Barocke Schlösser und Gärten, eine historische Atlstadt und herrschaftliche Villen aus Jugendstil und Gründerzeit kennzeichnen den schönen Kurort.
Das weitläufige Ensemble der Schlossgärten ist ein Meisterwerk barocker Gartenarchitektur. Gepflegte Wanderwege locken in die herrliche Umgebung und klassische Konzerte in das romanische Kloster Michaelstein.

Die Burg Regenstein vor den Toren der Stadt ist eine der ältesten erhaltenen Sandsteinburgen Deutschlands.
Weitere Infos erhalten Sie unter www.blankenburg.de

Das "Kleine Schloss" in Blankenburg (Harz).
Von Blankenburg (Harz) aus geht es steil den Schieferberg hinauf durch ein Waldgebiet, um danach ins Tal nach Cattenstedt und weiter nach Wienrode und Benneckenrode zu gelangen.
Den Schieferberg können Sie umfahren, indem Sie durch
die Stadt Blankenburg (Harz) fahren und dann nördlich an der
Teufelsmauer entlang Richtung Timmenrode fahren.
Hier freut sich das Hotel und Restaurant
www.helsunger-krug.de
auf Ihren Besuch.
Von hier können Sie weiter über Timmenrode fahren und dort in der
Harzer-Ferienpension und Bierstube einkehren oder übernachten.
Infos unter www.harzer-ferienpension.de
Nach der Überquerung des Flüsschens Bode erreicht man die Stadt Thale. Sie ist bekannt für ihre sagenumwogenen Orte wie den Hexentanzplatz, die Roßtrappe, oder das wild-romantische Bodetal. Weithin beliebt ist auch das Harzer Bergtheater, das in den Sommermonaten alljährlich tausende Besucher anzieht.
Im Hüttenmuseum erfährt man Interessantes zum Thema Eisenverhüttung im Harz.

Direkt neben dem Kloster Wendhusen befindet sich
der Campingplatz "Klostercamping-Thale",
wo Sie auch in Wander- bzw. Radfahrer-Hütten
übernachten können.
www.klostercamping-thale.de
Hier endet bzw. beginnt auch der Harzer-Klosterwanderweg.

Auf der Rosstrappe!
Am einfachsten erreicht man die Roßtrappe mit dem Sessellift.
Infos unter www.seilbahnen-thale.de
Übernachten und Einkehren kann man auch im Gasthaus "Forelle".
www.gasthaus-forelle-thale.de
Das Gasthaus befindet sich an der Abkürzungsstrecke
Richtung Neinstedt.
Hier gibt es einen straßenbegleitenden Radweg.
Aber bevor Sie Thale verlassen, sollten Sie das
DDR MUSEUM THALE besucht haben.
Infos unter www.ddr-museum-thale.de
Von Thale aus geht es weiter in Richtung Neinstedt.
Hier trifft der Europaradweg R1 auf den Boderadweg, der geradewegs nach Quedlinburg führt.
Quedlinburg ist eine lebendige Stadt im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft. Bauten der Romanik, 1300 Fachwerkhäuser und Villen der Gründerzeit und des Jugendstils atmen Geschichte und Kultur vergangener Epochen.
Eine junge Kunstszene, angezogen von der Faszination dieses einmaligen Ambientes, setzt den Kontrapunkt dazu. Die UNESCO hat bereits 1994 die außerordentliche Bedeutung des Schlossbergensembles und der historischen Altstadt durch die Aufnahme in die Liste der geschützten Kulturdenkmale gewürdigt.
Mit der Stiftskirche, der Wipertikrypta und den Resten des Marienklosters auf dem Münzenberg weist Quedlinburg nicht nur hochrangige Bauwerke an der Straße der Romanik auf, sondern auch authentische Schauplätze des politischen, geistlichen und kulturellen Geschehens aus der Zeit der ottonischen Kaiser vor mehr als 1000 Jahren. Von Klopstock bis Feininger spannt sich der Bogen berühmter Persönlichkeiten, die hier ihre Spuren hinterlassen haben.
Übernachten kann man fahrradfreundlich in Quedlinburg
z.B. im Hotel Acron www.acron-quedlinburg.de
Zurück auf dem R1 z.B. über den Aller-Harz-Radweg erreicht man alsbald den Ortsrand von Bad Suderode.
Dieser kleine sympathische Kurort, in dem man sich bereits seit 1826 erholt, verfügt über eine der stärksten Calciumquellen Europas. Diese fluoridhaltige Calciumsole kann man in großzügig angelegten Kur- und Wellnessbereichen und filigraner Bäderarchitektur genießen.
Das Kurhotel Bad Suderode bietet sich als
Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeit an.
infos unter www.kurhotel-bad-suderode.de
Außerdem besteht die Möglichkeit in der
Hotel-Pension "Am Kurzentrum" garni
www.am-kurzentrum.de
zu übernachten.
Ebenfalls im Tal, am Fuße des Ramberges liegt Gernrode. Hier sollte man keinesfalls den Besuch der Stiftskirche St. Cyriakus versäumen.
Sie ist das einzige, nahezu unveränderte Bauwerk ottonischer Zeit in Nord- und Mitteleuropa.
In Gernrode kann man im Gasthof zum Bären einkehren oder übernachten.
Infos unter www.gasthof-zum-baeren.de
Im Ort nimmt auch die seit über 100 Jahren beliebte Selketalbahn, die mit Dampf betriebene Harzer Schmalspurbahn ihren Anfang. Vor kurzem wurde die Strecke bis Quedlinburg erweitert.

Von Gernrode kann man mit der Harzer Schmalspurbahn
in Richtung Quedlinburg, sowie Bremer Teich, Alexisbad
und Harzgerode fahren.

Der Bremer Teich mit Campingplatz.
Oberhalb von Gernrode liegt der Campingplatz am Bremer Teich mit Übernachtungsmöglichkeit.
Infos unter www.harz-camp-gernrode.de
An der Ortsgrenze von Gernrode zu Rieder, direkt am Europaradweg,
befindet sich der Pizzabäcker www.pizza-harz.de
Im folgenden Ort Rieder sollte man sich die Kirche am Pferdeteich und das Alte Rathaus ansehen. Beide Bauwerke stehen auf der zentralen Denkmalliste. Außerdem ist Rieder berühmt für seine zweitälteste Glocke Deutschlands und eines der bestgeführten Kirchenbücher, welches dem Schriftsteller Otto Gotsche als Grundlage zu seinem Roman "......und haben nur den Zorn" diente.

In Rieder finden Sie auch das Zweiradfachgeschäft
www.zweirad-kilian.de
mit Verkauf, Verleih und Reparatur von Fahrrädern.
Unweit des Ortes befindet sich die Roseburg - eine neuromanische Burganlage, umgeben von einem schönen Burgpark.
Weiter im Osten liegt Ballenstedt.
www.ballenstedt-information.de
Ballenstedt liegt am landschaftlich reizvollen nördlichen Rand des Harzes und kann auf eine beachtliche tausendjährige Vergangenheit zurückblicken. Namen wie Uta von Naumburg, Albrecht der Bär und Wilhelm von Kügelgen versprechen einen spannenden Besuch.
Schloss Ballenstedt informiert über das 18. Jahrhundert als Ballenstedt zur anhaltischen Residenzstadt und damit zu einem kulturellen Zentrum wurde. Kultur und Landschaft bilden eine hier bis heute einmalige Symbiose, die selten zu finden ist.

Wenn Sie vom Schlossplatz in Ballenstedt, die Allee
hinunter fahren kommen Sie direkt zur Touristinfo.
Direkt neben der Touristinfo in Balenstedt befindet sich
das Eiscafe "Cuore di Panna".
Infos unter www.eiscafe-cuore-di-panna.de
Übernachten können Sie übrigens ortsauswäts in Richtung
Ermsleben im Hotel auf der Hohe.
www.hotel-hohe-ballenstedt.de
Burgen, Seen und Sole erwarten den Radtouristen auf dem nächsten Streckenabschnitt. Wenige Kilometer hinter Ballenstedt erreicht man die Stadt Falkenstein/Harz.
www.stadt-falkenstein-harz.de
Hier überquert man im Ortsteil Meisdorf das Flüsschen Selke, welches in einem romantischen Tal aus den Bergen des Harzes fließt und bei Wegeleben in die Bode mündet.
Infos über Meisdorf erhalten Sie unter
www.meisdorf-information.de
Alljährlich findet hier am ersten Sonntag im September ab um 10.00 Uhr ein Fahrradtag statt.
Wenn man in Meisdorf rechts vom Europaradweg ins schöne
Selketal fährt, erreicht man nach einigen Kilometern
in Mägdesprung, beim 4. Friedrichshammer den
Selketaler Waldgasthof.
Hier kann man übernachten oder einkehren.
Weitere Infos unter www.harz-ferienwohnungen.com

Auch die Bürgermeister der beteiligten Orte beim SelketalFahrradtag sind mit dem Fahrrad unterwegs.
Start- und Zielpunkte des FahrradTages am ersten Sonntag im September jeden Jahres sind in Gernrode und Alexisbad die Bahnhöfe.
Alexisbad ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode.
Infos unter www.harzgerode.de
Übernachten und Einkehren können Sie in Alexisbad
im Hotel "Habichtstein"
www.hotel-habichtstein-harz.de
Es empfiehlt sich ein Abstecher zur Burg Falkenstein. Hoch über der Selke, mitten im Europäischen Naturschutzgebiet, erhebt sich auf einem Bergsporn die mittelalterliche Burg. Trotz ihrer wechselvollen Geschichte hat das Gebäudeensemble aus dem 12. Jahrhundert nichts von seiner Ursprünglichkeit verloren.
Das Burgmuseum zeigt Räumlichkeiten mit historischer Ausstattung und eine Dauerausstellung zum ersten europäischen Rechtsbuch, dem Sachsenspiegel. Der Legende nach wurde es auf der Burg Falkenstein von Eike von Repgow verfasst. Nicht nur zu den zahlreichen Festen zieht es jährlich Tausende Besucher zu diesem Objekt an der Straße der Romanik.

Die Burg Falkenstein im Frühjahr.
Der R1 verläuft weiter in östlicher Richtung bis zur Konradsburg, wo er abrupt die Richtung ändert und weiter nach Norden führt.
Hier verläßt der Harzrundweg den R1. Kurz hinter dem Abzweig
eröffnete im Mai 2011 eine fahrradfreundliche Teestube & Cafe mit
dem Namen "Holunderbaum": Tel. 034743 / 53 469
Der Europaradweg durchquert danach die Orte Ermsleben, Reinstedt und Hoym immer an der Selke entlang, um bei Gatersleben wieder die östliche Richtung einzuschlagen.
Rechtsseitig liegt die besuchenswerte Stadt Aschersleben und
ist einen Abstecher wert.

Auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände
in Aschersleben.
Hier kann man auch einkehren und übernachten.
Klicken Sie doch einmal auf www.cityhotel-aschersleben.de
Südlich von Schadeleben liegt das Harzer Seenland. Dort, wo einst vor genau 120 Jahren Deutschlands erster Eimerkettenbagger im Braunkohletagebau eingesetzt wurde und später zwei Orte der Kohleförderung weichen mussten, entsteht mit der Flutung des Tagebaus heute im Harzer Vorland rund um den Concordia-See eine einzigartige Naturlandschaft.
Weitere Infos über die Region erhalten Sie unter
www.harzer-seeland.de
Hier gibt es auch eine schöne Einkehrmöglichkeit.
Sachsen-Anhalts größter Abenteuerspielplatz, ein Reitsportzentrum, eine Skaterbahn und nicht zuletzt die Lage am Europaradweg R1 sind gute Voraussetzung für naturverbundene und sportliche Betätigung für Jung und Alt.
Lässt man das Harzer Seenland mit seinen zahlreichen Freizeit-einrichtungen hinter sich, umfährt man Hecklingen mit seiner weithin sichtbaren romanischen Basilika St. Georg und erreicht alsbald Staßfurt.
Vorher sollte man einen kleinen Abstecher zum schönen
Löderburger See mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten machen.
Hier kann man auch einkehren und übernachten.
Infos unter www.am-loederburger-see.de
Staßfurt, die Stadt an der Bode kann mit einer Besonderheit aufwarten. Hier befindet sich das einzige Binnensolefreibad Mitteleuropas.
Das klare salzhaltige Wasser erfreut sich wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung großer Beliebtheit. Bei kaltem Wetter kann man sich im Erlebnisbad des Salzlandcenters erfrischen. Außerdem sind der Tiergarten, das Salzlandtheater und der spätgotische Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert im Altenpflegezentrum St. Johannis einen Besuch wert.
Eisenbahnfreunde kommen ganz sicher im Traditionsbahn-Betriebswerk auf ihre Kosten. In einem der ältesten Häuser der Stadt aus dem 17. Jahrhundert befindet sich das Stadt- und Bergbaumuseum der Stadt Staßfurt.
Das architektonisch wertvolle Museumsgebäude steht unter Denkmalschutz. Eine aufwendig gestaltete Galerie aus Eichenholz aus dem Jahre 1630 erlaubt Rückschlüsse auf den einstigen Reichtum der Staßfurter Salzgrafen.
Beim Verlassen von Staßfurt folgt der R1 der Bode, bzw. auch dem Boderadweg und erreicht kurz darauf Hohenerxleben, dessen
Zentum das Schloss ist. Schloss Hohenerxleben erhebt sich majestätisch auf einer Anhöhe über der Bode.
Hier kann man übernachten oder einkehren.
Infos unter www.schloss-hohenerxleben.de
Im Mittelalter als Schutzburg errichtet, wurde die Festung im 16. Jahrhundert durch zwei ( in Kürze wieder in neuem Glanz erstrahlende ) Flügelbauten im Stil der Renaissance zum Wohnschloss umgestaltet, im 18. Jahrhundert kam ein Mitteltrakt hinzu.
Einen Steinwurf entfernt, in Neugattersleben, liegt das nächste Schloss. Der einstige Adelssitz Neugattersleben machte zahlreiche Bauphasen mit, bis er den heutigen Umfang und das Erscheinungs-bild erhielt. Begonnen wurde bereits 1657 bis 1665.
Das Schloss befindet sich auch heute in privater Hand und wird von einem Bildungsträger genutzt, leider kann es deshalb nicht besichtigt werden. Dafür ist die Fahrt durch den Schlosspark Neugattersleben besonders angenehm.
Weiter in Richtung Saale liegt Nienburg mit einem beeindruckenden Bauwerk. Die Schloss- und Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian ist ein Objekt der Straße der Romanik, hat aber nur wenige heute noch sichtbare romanische Bestandteile. Wesentliches romanisches Ausstellungsstück sind die imposanten Fragmente des spätromanischen Schmuckfußbodens. Um etwas über weitere interessante Details wie die Monatssäule zu erfahren, bietet das Pfarramt ( gegenüber ) Führungen an.
Von hier aus folgt man der Beschilderung des R1 über die Bode- und Saalebrücke, rechts in Richtung Bernburg, immer direkt an der Saale entlang.
Infos unter www.bernburger-freizeit.de
Übernachten kann man fahrradfreundlich im Askania-Hotel
www.askania-hotel-bernburg.de
Die Streckenbeschreibung wird auf den Internetseiten "Saale - Fläming" fortgesetzt.
Klicken Sie bitte oben auf die entsprechende Rubrik.
Schauen Sie doch wieder einmal vorbei, am besten mit dem Fahrrad.
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